Energie für heute, morgen und übermorgen

Die EnBW Energie Baden-Württemberg gehört zu den größten Energieversorgern in Deutschland und in Europa. Der Konzern treibt die Energiewende voran und investiert in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Ingenieurin Claudia Berger motiviert das für ihre Arbeit bei der EnBW.

Claudia Berger ist am Neckar aufgewachsen, Wasser hat sie schon als Kind fasziniert. Heute hat sie aus ihrer Begeisterung ihren Beruf gemacht: Die Ingenieurin plant und leitet Baumaßnahmen an den Wasserkraftanlagen bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. „Die Wasserkraft liegt immer an wunderschönen Orten, bei uns zum Beispiel im Schwarzwald das Pumpspeicherkraftwerk Forbach oder am Rhein das Lauf­wasserkraftwerk Iffezheim. Als Bau- und Projektleiterin bin ich oft vor Ort, plane und beaufsichtige den Fortschritt der Baumaßnahmen. Da wir viele Baustellen gleichzeitig haben, macht das meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend“, erzählt Claudia Berger von ihrem Arbeitsalltag.

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Claudia Berger wuchs am Neckar auf und war schon früh von der Kraft des Wassers fasziniert,

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG gehört zu den größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und in Europa. Mit rund 20.000 Mitarbeitern versorgt die EnBW 5,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wasser und ener­­­­gienahen Produkten und Dienstleistungen. Das in der Konzernstrategie verankerte Ziel ist es, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien von 19 Prozent im Basisjahr 2012 auf über 40 Prozent zu verdoppeln. Die 36-jährige Bauingenieurin Claudia Berger motiviert das: „Ich möchte Dinge anpacken und den Richtungswechsel der EnBW hin zu den er­neuerbaren Energien vorantreiben. Da stecke ich viel Herzblut rein.“ Die gebürtige Schwäbin hat ihr Bauingenieur­studium mit einer Diplomarbeit zu einer EnBW-Talsperre absolviert.

Über eine Stel­len­ausschreibung gelangte sie direkt im Anschluss zur EnBW in die Abteilung Bautechnik und kümmert sich seitdem um Wasserkraftanlagen im In- und Ausland. Seit zwei Jahren schreibt sie zudem nebenberuflich ihre Dissertation zum Thema Horizontalrechen an Wasser­kraftanlagen.

Wasserkraft ist zurzeit weltweit die wich­tigste Quelle für Strom aus erneuerbaren Energien. Sie ist grundlastfähig und unterliegt, anders als Windkraft und Fotovoltaik, nicht so stark den Witterungs­­einflüssen. Die EnBW setzt schon über 100 Jahre auf diese Form der klimafreund­lichen Energieerzeugung und hat einen bundesweit überdurchschnittlichen Anteil an Wasserkraft in ihrem Energie­mix. Das Laufwasserkraftwerk Iffezheim ist derzeit das größte seiner Art in Europa. Durch die fünf Turbinen fließen im Schnitt pro Sekunde 1.500 Kubikmeter Wasser – das entspricht 10.000 Badewannen. Insgesamt betreibt der Konzern 67 Wasser­kraftwerke.

„Da es in Deutschland kaum noch Standorte für neue Wasserkraftwerke gibt, ersetzen, erweitern und modernisieren wir unsere bestehenden Anlagen, um die Produktion zu erhöhen“, so Berger. Ne­ben der Modernisierung der Kraft­werke liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivitäten in den kommenden Jah­ren auf der Verbesserung der Durch­gäng­igkeit und des Fischschutzes. „Damit sind auch die Belange der Ökologie berücksichtigt. Das ist mir sehr wichtig. Denn damit verbessern wir die Lebensbedingungen für Fische und Kleinstlebewesen in stau­geregelten Flüssen.“ Die meisten Wasser­­kraftwerke verfügen über einen Fischpass, tragen zur Renaturierung der Fluss­läufe und zur Müllbeseitigung in Ge­wässern bei. Durch Stau- und Schutzdämme schützen sie auch vor Überschwemmungen.


Mehr Informationen zum Berufseinstieg für Ingenieure auch unter enbw.de.

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