­­­Eine Software für Millionen

Mark Siebert sorgt in seiner täglichen Arbeit dafür, dass Millionen Sparkassenkunden laufend an ihr Geld kommen. Sein Arbeitgeber ist der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt. Schade, denn Siebert durchläuft ein spannendes Traineeprogramm bei der Finanz Informatik – einem sehr fairen und attraktiven Unternehmen für seine Mitarbeiter.

Wenn ich von meinem Arbeitgeber Finanz Informatik erzähle, schaue ich oft in fragende Gesichter. Meist höre ich dann die Frage, was die Finanz Informatik denn genau macht. Da muss ich innerlich immer ein wenig grinsen. Haben Sie ein Konto bei der Sparkasse? Wenn nicht, dann einer ihrer besten Freunde oder ein enges Familienmitglied.

Warum ich das frage? Weil jeder der rund 25.000 Sparkassen-Geldautomaten in Deutschland von uns in Sachen Software betreut wird. Niemand sonst verwaltet ansatzweise so viele Bank­automaten. Ein typischer Sparkassenkunde kommt jedes Mal, wenn er Geld abhebt, mit unserer Arbeit in Kontakt. Dafür muss das System natürlich rund um die Uhr fehlerfrei funktionieren – der Kunde muss sich jederzeit darauf verlassen können, dass er Geld abheben kann. Eine anspruchsvolle Aufgabe: Mein Arbeitsfeld ist sehr dynamisch, im Umfeld hochmoderner IT – und  findet bei einem tollen Arbeitgeber statt. Doch der Reihe nach.

„Hier herrscht einfach eine sehr gute Arbeitsatmosphäre”

Bis zu meinem Einstieg bei der Finanz Informatik habe ich so einiges erlebt. Nach dem Fachabitur habe ich eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker ge­macht, doch das reichte mir nicht. Bei einem meiner nächsten Arbeitgeber (Nokia Siemens Networks Services GmbH) habe ich sogar eine Kletterausbildung absolviert, um auf Fernsehtürmen zu arbeiten. Ich habe aber schnell ge­merkt, dass ich doch noch studieren möchte. Außerdem sah ich vor dem Studium meine letzte Chance, noch einmal ins Ausland zu gehen. Also bin ich als Backpacker durch Australien gereist und habe nebenher gearbeitet. Zurück in Deutschland habe ich dann mein Studium aufgenommen, und zwar Information and Communication Eng­ineering an der technischen Hochschule Mittelhessen. Nach dem Master stand ich vor der Frage: Was jetzt?

Auf die Finanz Informatik bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Eine Be­kannte, die bei der Sparkasse arbeitet, empfahl mir das Unternehmen. Ich wusste damals selbst noch wenig von der Finanz Informatik. Ich wurde aber auf das Traineeprogramm aufmerksam, be­warb mich, und was soll ich sagen: Ich fühlte mich vom ersten Moment an wohl.

Ich hatte mich – wie viele andere Absolventen auch – bei mehreren Firmen be­worben. Was mir bei der Finanz Informatik auffiel war, dass das Unternehmen sehr verbindlich agiert. Ich bekam sehr schnell eine Rückmeldung auf meine Bewerbung, eine Einladung zum ersten Vorstellungsgespräch folgte. Bei diesem lernte ich nicht nur Vertreter aus dem Personalmanagement, sondern auch einen Mitarbeiter aus der Fachabteilung kennen. Das anschließende Assessmentcenter war sehr fair und auch interessant. Es gibt ja Assess­mentcenter, bei denen man merkt, dass eine klare Selektion betrieben wird und andere, die einem Chancen ermöglichen möchten. Bei der Finanz Informatik war es ganz klar das zweitgenannte Modell. Hier gab man mir das Gefühl, mich unbedingt zu wollen – und so stieg ich dann am Standort Hannover ein. Während meines Traineeprogramms werde ich verschiedene Ressorts kennenlernen. Dabei habe ich die Qual der Wahl: Mich reizt die Cyber Security, es gibt aber auch viele weitere spannende Abteilungen: Big / Smart Data, Kryptographie und App-Entwicklung zum Beispiel. Aber auch Netzwerktechnologien oder Blockchain finde ich interessant.

Aktuell bin ich in der Abteilung, die das Produkt Kundenselbstbedienungssysteme zur Verfügung stellt. Wir stellen sicher, dass der gesamte Prozess des Geldabhebens und auch Überweisungs- und Einzahlterminals funktionieren. Was einfach klingt, ist ein enormer Aufwand: Der An­spruch ist, dass Kunden niemals vor ei­nem funktionsuntüchtigen Bankautomat stehen.

Unsere 7mal24-Anwendung sorgt dafür, dass die Systeme immer laufen. Damit das klappt, ar­beiten wir in einer Versionswechselumgebung. Wir haben also zwei Linien, auf denen das System läuft. An einer können wir arbeiten, während die andere den Kunden bedient. Wartung und Entwicklung laufen immer parallel zum Betrieb mit hoch automatisierten Tools.  Hier müssen wir immmer sehr konzentriert arbeiten. Außerdem stehen wir natürlich mit vielen verschiedenen Abteilungen in Kontakt, sprechen mit der Anwendungsbereitstellung über die nächsten Schritte in der Entwicklung, sind im Austausch mit dem Automatenhersteller und haben Schnittstellen zu riesigen Datenbanken. Das ist für mich ein enorm spannendes und forderndes Um­feld.

Fehler können dabei passieren – dürfen aber keine Auswirkungen haben. Damit wir nicht aus Versehen die ganze Software beschädigen, haben wir das Vier-Augen-Prinzip sowie automatisierte Work-Flow-Systeme, die im Fehlerfall entsprechend re­­agieren. Man kann also nichts aus Versehen löschen. Dass mir immer ein erfahrener Kollege zur Seite steht, ist gerade als Trainee am Anfang eine gute Sicher­heit.

„Die Aufgabe ist sehr herausfordernd, denn die Software muss 24/7 sicher laufen”

Teamarbeit wird hier ohnehin groß ge­schrieben. Mein Team ist vom Alter her bunt gemischt, ich arbeite also mit erfahrenen Ansprechpartnern, aber auch Menschen in meinem Alter. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und in Ruhe zu programmieren. Auch sonst herrscht hier eine sehr angenehme Arbeitsumgebung. Die Finanz Informatik bemüht sich wirklich, allen das Arbeiten so angenehm wie möglich zu machen. Das sieht man schon an unserem Gebäude: Hohe Wände, viel Sonne und Grün so weit das Auge reicht. Ich vergleiche den Standort hier in Hannover gerne mit einer Mischung aus UFO und Ge­wächs­haus. Das mag komisch klingen, aber für mich fühlt es sich wirklich an, als würde ich mich zum Arbeiten in meinen Garten setzen und die Sonne genießen.

Außerdem stimmt das Drumherum. Wir haben eine tolle eigene Kantine, ein kleines Fitnessstudio und es gibt diverse Sportangebote. All das hilft beim Ab­schal­ten, fördert aber auch die Gemeinschaft, da man außerhalb der Arbeit ge­meinsam Zeit verbringt. Man kann sich hier leicht wohlfühlen. Nicht zuletzt we­gen unserer fairen Gehälter: Als Trainee verdient man bei der Finanz Informatik fast so viel wie ein gut entlohnter Berufs­einsteiger.

Was ich noch erwähnen möchte, ist die Perspektive, die sich uns Trainees hier bietet. Ich habe sehr gute Chancen, nach dem Programm eine langfris­tige Mitarbeit im Unternehmen angeboten zu bekommen. Die Finanz Informatik möchte uns wirklich langfristig an sich binden und investiert daher auch viel in unsere Weiterentwicklung. Es gibt zahlreiche Seminare, beispielsweise zum Thema Persönlichkeit oder Kommunikation. Da erlernen wir die Soft Skills, die an der Uni einfach zu kurz kommen. Besonders gespannt bin ich auf eine Fortbildung zum Thema One-System-Plus. Das ist die Gesamtbankanwendung der Finanz Informatik, also das IT-System, mit dem alle Sparkassen arbeiten. Das ist ein sehr komplexes Thema, umso spannender wird es sein, es näher kennenzulernen.

Meiner Meinung nach hat die Finanz Informatik einiges zu bieten – nicht nur für Millionen Sparkassen-Kunden, sondern auch für Mitarbeiter. Ich bewege mich in einem vielfältigen Arbeitsbereich und erhalte viele Möglichkeiten, um mich weiterzuentwickeln. Die Finanz Informatik mag als Arbeitgeber noch wenig bekannt sein, ich spüre aber täglich die Wertschätzung, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern entgegenbringt.


Facts über das Traineeprogramm bei der Finanz Informatik

Das Traineeprogramm bei der Finanz Informatik richtet sich an Absolventen mit gutem bis sehr gutem Hochschulabschluss. Es dauert 15 Monate und startet im Oktober. An den Standorten Hannover, Frankfurt und Münster ar­beiten die Trainees sieben Monate in ihrem ausgewählten Arbeitsumfeld, bevor sie über acht Monate weitere Aufgabenbereiche kennenlernen.


Mark Siebert absolvierte eine Ausbildung als IT-Systemelektro­­niker bei der deutschen Telekom. Nach einem Zwischen­stopp bei Nokia Siemens Networks Services ging er für sieben Monate nach Aus­tralien. Danach stu­dierte er Information and Communication Engineering in Gießen. Nach seinem Master stieg er bei der Finanz Informatik als Trainee ein und kümmert sich dort um die Kundenselbstbedienungssysteme.

Weitere Artikel über die Finanz Informatik gibt es hier und noch mehr Informationen auch auf deren Website.

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