Das Bundesverwaltungsamt als Arbeitgeber

Bundesverwaltungsamt als Arbeitgeber

Was ist das Bundesverwaltungsamt?

Als größter Dienstleister des Bundes übernimmt das Bundesverwaltungsamt (BVA) mehr als 150 Fachaufgaben für die gesamte Bundesregierung, Behörden und Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger. Der Hauptsitz des BVA liegt in Köln. An den insgesamt 23 Standorten sind aktuell rund 6.000 Beschäftigte tätig. 

Die Gründungsidee war, Verwaltungsaufgaben der Bundesministerien zu bündeln und effektiver zu erledigen. Dieses Konzept hat sich über die Jahre sehr dynamisch entwickelt: Bei der Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung spielt das BVA eine Schlüsselrolle.

Ein Ausschnitt aus dem sich stetig wandelnden Arbeitsspektrum zeigt: Das Bundesverwaltungsamt steht der Bundesregierung in vielen Politikfeldern zur Seite. Dank der Bündelung von Aufgaben im BVA können sich Ministerien und Fachbehörden auf ihre Kernaufgaben konzentrieren – ein Gewinn für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der IT-Fachbereich. Mit ihren aktuell knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt die Abteilung dafür, dass die IT in den verschiedensten Facetten zu diesem Erfolg beiträgt und somit das Fundament der 150 Fachaufgaben bildet.

IT-Sicherheit in der Software-Entwicklung

Das BVA verarbeitet in über 150 verschiedenen Aufgaben viele personenbezogene Daten. Darunter sind auch sensible Informationen wie der wirtschaftliche Status oder Erkenntnisse von Sicherheitsbehörden. Alle bei uns verarbeiteten Daten müssen natürlich korrekt sein, um die fachlichen Aufgaben so durchzuführen, wie die Bürgerinnen und Bürger es erwarten. Als dritte Anforderung müssen die Anwendungen und damit die verarbeiteten Informationen zu den vereinbarten Zeiten zur Verfügung stehen. Das heißt bei den meisten Anwendungen: rund um die Uhr, an sieben Tagen pro Woche.

In der Software-Entwicklung gibt es mehrere Teams, die sich mit IT-Sicherheit beschäftigen. Ihre Aufgabe ist es, den notwendigen Schutz der Daten und Anwendungen voranzutreiben. Nicht alle Anwendungen sind gleich und nicht alle Daten sind in gleichem Maße schutzbedürftig. Unsere Webseite mit öffentlichen Informationen ist nicht geheim, soll aber ständig erreichbar sein. Die BAFÖG-Daten hingegen dürfen nicht öffentlich bekannt werden. Im Sicherheits-Team werden diese Unterschiede zusammen mit den Fachabteilungen und den IT-Verantwortlichen der Anwendung erarbeitet.

Das Sicherheits-Team entwirft dann zusammen mit den Software-Entwicklern und IT-Verantwortlichen Vorgaben für den Schutz der Anwendung. Dafür untersuchen sie die Strukturen der eigentlichen Software, Netzwerke, Angriffs-Möglichkeiten durch Hacker sowie die Berechtigungen. Meistens wird in interdisziplinären Teams gearbeitet. Hier spielen auch unsere Partner-Behörden eine große Rolle. An einigen Stellen kaufen wir Wissen bei externen Firmen ein. So entsteht ein gemeinsames IT-Sicherheitskonzept.

Für die Arbeit im Team der IT-Sicherheit im BVA brauchen wir vor allem einen sehr guten Überblick über Software-Entwicklung und Infrastruktur. Wir verstehen Netzwerke, kennen Methoden der Lastverteilung und wissen, welche Vor- und Nachteile kryptografische Verfahren haben. Durch diverse Veranstaltungen und Workshops halten wir unser Wissen aktuell. Im BVA gibt es ein eigenes Forum, zu dem wir alle Kolleginnen und Kollegen regelmäßig einladen. Dort werden interessante Themen aus Datenschutz und Informationssicherheit vorgestellt. Denn die wichtigste Sicherheitsmaßnahme sind gut informierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

KI im Bundesverwaltungsamt

Neben der Digitalisierung steht auch das Thema Künstliche Intelligenz auf der Agenda des Bundesverwaltungsamts (BVA). Seit 2020 gibt es im BVA Expertinnen und Experten, die sich sowohl mit den fachlichen als auch den technischen Anforderungen für die Umsetzung von Künstlicher Intelligenz im Behördenumfeld beschäftigen. Gemeinsam mit Kollegen aus unterschiedlichen Fachverfahren haben sie in einer Serie von abteilungsübergreifenden Workshops verschiedene Einsatzmöglichkeiten identifiziert. Aktuell wird daran gearbeitet, eine Auswahl zu realisieren, wobei ein besonderes Augenmerk auf Themen wie „Explainable AI“ (erklärbarer KI) und Datenschutz gelegt wird, um den Anforderungen der öffentlichen Verwaltung gerecht zu werden. Anwendungen für KI im Behördenumfeld wären beispielsweise automatische Erkennung von Mustern in Daten, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Verarbeitung von Dokumenten zu entlasten und Prozesse zu beschleunigen. Neben der Erarbeitung von Anwendungsfällen vernetzt sich das BVA mit nationalen und internationalen Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema KI. Nennenswerte Beispiele wären hier die KI-Strategie „Polizei 2020“, das Werkstück der NExT e.V. zum Thema „KI-Verordnung der EU“ oder das Projekt der ZITiS zum Thema „KI Algorithmen Bewertung“.

Mehr zum Bundesverwaltungsamt als Arbeitgeber findest du auch in diesem Beitrag. 

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