Die Maschinerie im Hintergrund

Als Konsument kennt man eher die Marken: Toffifee, merci und Co. Im Hintergrund arbeiten die Projekt­ingenieure von Storck unter anderem an neuen Produktionshallen samt Herstell- und Verpackungsanlagen der süßen Produkte. Benedikt Böckenkemper ist in der Versorgungstechnik eingesetzt und beschreibt im Interview seine Aufgaben und wieso das das perfekte Team für ihn ist.

Benedikt, warum braucht es Ingenieure in der Lebensmittelbranche? 
Speziell bei Storck sind Projektingenieure in den verschiedensten Bereichen eingesetzt und setzen vielseitige Aufgaben um. Im versorgungstechnischen Bereich leiten wir zum Beispiel Inves­-titions- und Umbauprojekte. Dazu gehört, Bauvorhaben zu planen und zu überwachen oder die Auslegung von Anlagenkomponenten, Bauteilen und Rohrnetzen durchzuführen. Auch die Aufstellungs- und Trassenplanung sowie externe Ingenieurbüros zu koordinieren, gehört zu unseren Aufgaben. Zudem ermitteln wir die Kosten einer neuen Investition und sind dafür verantwortlich, diese einzuhalten. Insbesondere die Lebensmittelbranche bringt spezielle Anforderungen mit sich, wie Hygienerichtlinien, die man als Projektingenieur beachten muss.

Wie hast du dir deine berufliche Zu­kunft vorgestellt: Es war wahrscheinlich nicht von klein auf dein Plan, als Versorgungsingenieur in der Süßwarenbranche Karriere zu machen? 
Während meines Studiums „Wirtschafts­ingenieurwesen in der Energie- und Um­welttechnik“ an der Fachhochschule Münster habe ich schnell meinen Schwerpunkt auf technische Themen wie die Auslegung von Wasserversorgungsnetzen gelegt. Daher habe ich nach dem Studium für ein Ingenieurbüro gearbeitet, bei dem ich Projekte in der Anlagenkonstruktion für die chemische Industrie planen und umsetzen konnte. Weitere Berufserfahrung habe ich dann in der technischen Gebäudeausrüstung für Bauprojekte in einem Ingenieurbüro in Bielefeld gesammelt.

Was mir im Laufe der Zeit allerdings fehlte, war der unmittelbare Bezug zum Produkt und die Umsetzung von Projekten im eigenen Unternehmen. Und genau das wird mir bei Storck als Projektingenieur für Versorgungstechnik geboten. Produkte, die man schon als Kind kennengelernt hat und vielseitige Projekte, die direkt an den verschiedenen Standorten geplant, beantragt, ausgelegt, umgesetzt und betrieben werden.

Erzähl uns von deinen Projekten, wofür bist du bei Storck verantwortlich?
Ich arbeite in einem Team mit sechs Projektingenieuren im Bereich Versorgungstechnik. Diese spielt für Storck sowohl für Projekte im Anlagenbereich als auch für Neubauprojekte eine wichtige Rolle. Bei Anlagenprojekten wird im engen Kontakt mit den Kollegen der Verfahrenstechnik die Versorgung der Herstellanlagen geplant. Ob Wärme zur Beheizung von Karamellleitungen, Kälte zur Kühlung von Schokoladenmassen, Druckluft für die Verpackungstechnik oder Trinkwarmwasser zur Anlagenreinigung: Für jede Herstellanlage wird eine individuelle Versorgung benötigt, deren Planung immer wieder eine neue Herausforderung ist und unsere Arbeit täglich aufs Neue spannend macht. Bei Neubauprojekten wird zusätzlich die technische Ge­bäudeausrüs­tung des Bauobjektes, wie die Klimatisierung eines Bürogebäudes oder die Ausstattung der Sozialbereiche, wie Dusch- und WC-Räume ge­plant.

Seit meinem Einstieg im Januar 2019 wurde ich direkt in zwei Neubauprojekte eingearbeitet, die ich eigenverantwortlich betreue. Eines davon ist der Neubau eines weiteren Produktionsgebäudes für Toffifee. Eine meiner Aufgaben ist es, die versorgungstechnische Planung des Ge­bäudes nach unseren Interessen mit den externen Ingenieurbüros durchzusprechen und zu überprüfen, dass diese in der Ausführungsphase eingehalten werden.

Wie bist du auf Storck aufmerksam geworden? 
Durch meinen Umzug nach Ostwestfalen-Lippe habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber im Umfeld meiner neuen Wahlheimat begeben und bin dabei auf Storck gestoßen. Mit dem Unternehmen habe ich sofort viele bekannte Marken verbunden und der Standort Halle (Westf.) ist für mich mit nur knapp 30 Kilometern Entfernung sehr gut erreichbar. Meine Bewerbung konnte ich dann direkt online im Karriereportal er­stellen und nach meinem Vorstellungsgespräch folgte sogar eine Werksführung. So konnte ich mit vielen positiven Eindrücken und einer Tüte voller Storck-Produkte zu Hause von meinem Bewerbungsgespräch berichten und mich einige Tage später über die Zusage freuen.

Hat dich bei deiner Arbeit schon mal etwas überraschen können? 
Schon bei den ersten Terminen bei Storck war ich überrascht von all den Produkten und den Herstellungsverfahren. Von der Entwicklung eines geeigneten Verfahrens, der Konstruktion einer Herstellanlage, deren Versorgung mit den erforderlichen Medien, bis hin zur Fertigung und Montage der Anlage – die Bandbreite der Eigenleistung, die jeder einzelne „Storck-ianer“ in die Produkte steckt, ist enorm. Ich war auch von der Unternehmensgröße überrascht, mittlerweile sind es weltweit mehr als 6.000 Mitarbeiter und ich bin stolz, ein Teil des Ganzen zu sein.

An welchen Punkten hattest du das Gefühl, das im Studium erarbeitete Wissen im Beruf anwenden zu können?
Während meines Studiums konnte ich viele Kenntnisse in den breit gefächerten Bereichen eines Wirtschaftsingenieurs sammeln. Den Bezug zur Praxis und die Vertiefung in spezielle Bereiche der Versorgungstechnik habe ich dann während meiner Tätigkeit in den beiden Ingenieurbüros erweitert. Bei der Auslegung von Pumpen und Rohrnetzen oder bei der Berechnung einer Heizlast wende ich regelmäßig das Wissen aus dem Studium an. Auch die Kosten- und die Wirtschaftlichkeitsberechnung waren Themen im Studium, welche mir in der Praxis gut weitergeholfen haben.

Hier bei Storck wird zudem sehr viel Wert auf Weiterbildung gelegt. Es gibt zum Beispiel eine persönliche Lern­welt, in der sehr viele interne Schulungen angeboten werden. Auch externe Seminare sind Teil der Fortbildungsmöglichkeiten bei Storck und können regelmäßig und individuell wahrgenommen werden. So habe ich erst kürzlich an ei­nem Seminar in Hamburg zum Claim-Ma­nagement teilgenommen und weiß nun, wie ich gezielter Verträge mit Lieferanten abschließe.

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei Storck beschreiben? 
Mit Storck verbindet man Marken wie Knoppers, Werther´s Original, merci oder nimm2. Als Mitarbeiter sehe ich Storck als Familienunternehmen mit vielen Be­nefits für uns „Storckianer“. Der Zu­sammenhalt wird durch Teamevents gestärkt und auch der Kontakt zu anderen Abteilungen wird regelmäßig gefördert, etwa beim Besuch in unserem Treffpunkt oder bei Betriebsfesten.


Interesse geweckt? Hier gehts zum Karriereportal von Storck!

Hidden Champions im Maschinenbau

Benedikt Böckenkemper plant den Neubau eines Produktionsgebäudes – das Ergebnis seiner Arbeit wird toffifee-Fans glücklich machen.


Wie entspannst du vom Beruf? 
An erster Stelle genieße ich die Zeit mit meiner Familie und freue mich mit meinem Sohn die Natur zu erkunden und im Garten zu spielen oder mit Freunden zu grillen. Zum Ausgleich trainiere ich regelmäßig im Fitnessstudio und finde es super, dass Storck die Gesundheit der Mitarbeiter fördert und sogar finanziell unterstützt.

Auch gemeinsame Unternehmungen mit den Kollegen außerhalb der Arbeitszeit sind keine Seltenheit und stärken den Zusammenhalt innerhalb unserer Abteilung. In diesem Jahr wurde zum Beispiel unter den Kollegen eine Exkursion nach Köln sowie eine Skifreizeit organisiert.

Welche Herausforderung kommt auf dich zu oder würde dich sehr reizen?
Eine große Herausforderung ist die geplante Werkserweiterung in Halle (Westf.). Dessen Planung interessiert mich sehr, da die gesamte Infrastruktur von mehreren Produktions- und Bürogebäuden neu konzeptioniert werden muss. Ich bin gespannt, was für Projekte hier bei Storck zukünftig auf mich zukommen und freue mich auf die Entwicklung neuer Produkte und die Aufgaben der Versorgungstechnik.


Mehr über Storck gibt es auf unserer Übersichtsseite. 

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