Ein familiärer Start

Vom Software Engineer zum Leiter eines Competence Centers bei adesso – Marcel Rother hat in kurzer Zeit viel erreicht. Seine Ellenbogen musste er in dem familiär ausgerichteten Unternehmen aber nicht einsetzen. Und jetzt? Baut er den Bereich „Life Science“ komplett neu auf und sucht dafür noch Mitstreiter!

Herr Rother, wie haben Sie nach Ihrem Studium den Einstieg in die Berufswelt gefunden? 
Nach meinem Studium der Angewandten Informatik bin ich als Associate IT-Consultant bei einem großen IT-Dienstleister gestartet. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da man als Absolvent vor der großen Herausforderung steht, im Markt seinen Platz zu finden. Die Entscheidung für einen IT-Dienstleister als Arbeitgeber habe ich getroffen, da mir in diesem Feld die meisten Entwicklungs­chancen geboten wurden. Spannende fach­liche Projekte, unterschiedlichste Tech­nologien und bei entsprechendem Engagement die erhoffte persönliche Weiterentwicklung. 

Bei adesso sind Sie als Softwareentwickler gestartet – welche Aufgaben fielen hier in Ihren Tätigkeitsbereich?
Nach 2,5 Jahren in meinem ersten Job gab es für mich kurz- und mittelfristig keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten mehr. Aus diesem Grund ging ich erneut auf die Suche und bin nach einigen Bewerbungsgesprächen in unterschiedlichs­ten Unternehmen dann über eine Mitarbeiterempfehlung zu adesso ge­kommen. Meinen Start dort empfand ich als sehr angenehm, gut organisiert und irgendwie familiär, was mich bei der Un­ter­nehmensgröße positiv überrascht hat. 
Gestartet bin ich als Software Engineer im technischen Umfeld Java mit dem fachlichen Fokus auf Health. In meinem ersten Projekt war ich als Software Engineer in einem kleinen agilen Team unterwegs. Meine Kernaufgabe war die Softwareentwicklung mit Java unter Berücksichtigung eines modellgetriebenen Softwareentwicklungsansatzes. Hinzu kam die Klärung von Anforderungen mit verschiedenen Stakeholdern, die Qualitätssicherung durch entsprechende Tests sowie stellenweise die Mitwirkung an technischen Konzepten.

Mittlerweile sind Sie Leiter des Competence Centers. Wie nehmen Sie den Wandel von einer technischen in eine verwalterische Tätigkeit wahr?
Meine Wahl für die Informatik war immer begründet mit dem Interesse an der Softwareentwicklung. Nach einigen Jahren Erfahrung als Software Engineer bin ich über eine fachliche Teamleitung dann Leiter eines Competence Centers (CCL) mit mehr als 20 Kollegen geworden. Meine täglichen Aufgaben haben sich damit grundlegend verändert. Ich würde hier definitiv nicht von einer reinen „verwalterischen“ Tätigkeit sprechen, da die Aufgaben sehr vielschichtig sind. Neben den Führungsaufgaben gehört ebenso die Arbeit im Projektgeschäft dazu. Mittlerweile nehme ich in Softwareprojekten keine Softwareentwicklungsaufgaben mehr wahr, sondern bin als Requirements Engineer oder Projektleiter unterwegs. Meine Erfahrung als Software Engineer dient mir weiterhin als nützlicher Background für meine aktuellen Tätigkeiten.

Software Engineer

Marcel Rother kann nach vier Jahren bei adesso auf einen beeindruckenden Aufstieg zurückblicken.

Sie sind nun seit etwas über vier Jahren bei adesso an Bord – ist es normal, wie Sie bereits mehrfach die Position innerhalb des Unternehmens verändert zu haben?
Grundsätzlich ist der Karriereweg, den ich genommen habe, in seiner Abfolge nicht ungewöhnlich. Man beginnt sein Berufsleben als studierter Software Engineer, nach einigen Jahren wird man Senior Software Engineer und trägt damit bereits mehr Verantwortung im Projekt. Der nächste Schritt zu einer fachlichen Teamleitung oder auch Projektleitung bringt das erste Mal andere Aufgaben mit sich. 
Neben der Einhaltung von Budget, Zeit und Qualitätszielen im Projekt spielen Softskills wie Konfliktlösung und Kommunikationsfähigkeit eine große Rolle. Man übernimmt Führungsverantwortung. Ein möglicher nächster Schritt ist der hin zum Competence Center Leiter mit disziplinarischer Verantwortung. In meinem speziellen Fall passierte die Abfolge der Karrierestufen bei adesso in einem relativ kurzen Zeitraum von vier Jahren. Meine Vorkenntnisse aus der IT-Dienstleistung waren hierbei sehr nützlich. Zudem eröffnet das schnelle organische Wachstum von adesso in den letzten Jahren viele Chancen zur persönlichen Weiterentwickllung. Es existieren neben den eigentlichen Projekten genug Themen, bei de­nen man sich beteiligen kann, um adesso voranzubringen. Kurzum, ein engagierter und zielführender Einsatz im Unternehmen, kann die persönliche Weiterentwicklung positiv beeinflussen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Aktuell steht eine neue Herausforderung für mich an. Diese besteht darin, die Softwareentwicklung für den neuen Bereich „Life Science“ bei adesso komplett aufzubauen. Hierbei spielen Themen wie die strategische Ausrichtung, das Business Development, der Gewinn neuer Kunden sowie natürlich das Recruiting eine wesentliche Rolle. Ich glaube fest daran, dass wir in den nächsten 5 Jahren in diesem Bereich stark wachsen und unseren Kunden mit entsprechender Beratung und individueller Softwareentwicklung zur Seite stehen werden.  

Dürfen Sie uns schon einige Rahmenfaktoren skizzieren? 
Der neue Bereich Life Science wird sich über verschiedene Marktsegmente wie Medizintechnik, Pharma, Biotechnologie und Pharmahandel erstrecken. Wir bieten unseren Life Science-Kunden als IT-Dienstleister unsere Unterstützung für ihre Kerngeschäftsprozesse an. Die Kunden erhalten von uns fachliches und regulatorisches Medizintechnik- / Pharma- Know-how in Kombination mit technologischer Expertise für die Realisierung von Softwarelösungen aus einer Hand. Der zugrunde liegende Gedanke hierbei ist die vollständige Unterstützung von der Idee und Konzeption über die Entwicklung sowie Dokumentation bis hin zu dem Betrieb der Lösung.

Welche Kollegen suchen Sie hierfür? 
Für den neuen technologisch sehr spannenden Bereich Life Science suche ich Software Engineers und technische Berater jeder Erfahrungsstufe, die für das Thema Life Science brennen und mit uns zusammen den Bereich entwickeln wollen. Vor diesem Hintergrund sind Soft­-skills wie Motivation, Kommunikationsgeschick, Team- und Kritikfähigkeit von gro­ßer Bedeutung.

 

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