„Eigenverantwortung und Vielfalt zeichnen das IT-Traineeprogramm der FI aus!”

In der Finanzbranche ist die digitale Transformation größte Herausforderung und wesentlicher technologischer Treiber zugleich, wodurch sich IT-Absolventen exzellente Karrieremöglichkeiten eröffnen. Die Finanz Informatik (FI) ist als Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ein Arbeitgeber, der ein Konzept entwickelt hat, wie Hochschulabsolventen in den Beruf starten. www.hitech-campus.de sprach darüber mit Stephan Klaproth, seit Oktober 2019 IT-Trainee bei der FI. 

Aus welchen Gründen hast du dich als Physiker und Informatiker für ein Trai­neeprogramm entschieden?
Ich habe bewusst nach Traineeprogrammen gesucht, um praxisnah weitergebildet zu werden und gleichzeitig viele Bereiche im Unternehmen kennenzulernen. Im Gegensatz zu einem Traineeprogramm ist man bei einem Direkteinstieg meistens in einer bestimmten Abteilung und hat nur einen definierten Aufgabenbereich. Diese frühe Fixierung auf ein Segment wollte ich vermeiden.

Und bei der Finanz Informatik bist du mit dem IT-Traineeprogramm fündig geworden.
Ja. Und dabei war die Vielfalt der Aufgabenbereiche, welche von der Finanz Informatik angeboten werden, für mich ausschlaggebend. Als Beispiel dafür nenne ich sogar gleich einmal das Ressort „Anwendungsbereitstellung”, in dem ich im Rahmen meines Trainees zurzeit tätig bin: Wir entwickeln Software für verschiedene Kernbank- und Gesamtbank­systeme, arbeiten dabei mit großen Da­tenbanken und kümmern uns um klassische Computeranwendungen für Ge­schäfts­kunden. Wir erstellen auch Handy-­ Apps und Webseiten, was einen enorm motiviert, weil man damit einen direkten Nutzen für Endkunden stiftet.

Technologie, die Menschen nutzt – fasst dies ganz gut zusammen, was du an Sinnstiftung aus deinem Traineeprogramm ziehst?
Absolut. Es ist wahnsinnig spannend, an Themen wie etwa dem Voice Banking mitzuarbeiten, bei dem man mit diversen Devices eine Überweisung wird tätigen können. Innovativ sind auch unsere Entwicklungen im KI-Bereich: Unter anderem arbeiten wir intensiv an KI-ge­stütz- ten Analyseme­thoden, um Geldwäsche­verdachtsfälle identifizieren zu können. Darüber erhöhen wir auch die Sicherheit vor Betrugsversuchen.

Interviewpartner Stephan Klaproth hat gleich
zwei Masterstudiengänge abgeschlossen: In
Physik und in Informatik. Privat ist Stephan
passionierter Familienvater, Häuslebauer,
sowie Ski- und Mountainbike-Fahrer.

Wie wurdest du eigentlich auf die Finanz Informatik aufmerksam und wie lief der Bewerbungsprozess?
Ich hatte die FI ganz grundsätzlich auf dem Schirm. In meinem Bekanntenumfeld habe ich mich dann umgehört und tatsächlich jemanden gefunden, der Abteilungsleiter bei der Finanz Informatik ist. Er konnte mir einen guten Einblick in das Unternehmen geben, was mein Interesse weiter steigerte. Nach meiner Bewerbung erhielt ich einen Anruf für ein kurzes Interview – ein eher informelles Gespräch, welches sehr locker und angenehm gewesen ist. Im Anschluss daran wurde in einem eintägigen Assessment Center mein Interesse und meine Voraussetzungen nochmal genauer abge­klopft. Und noch am selben Tag kam dann das Angebot für eine Trainee-Stelle bei der FI! Diese Strukturiertheit und Schnelligkeit im Bewerbungsprozess hat mich neben den Aufgabengebieten sehr über­zeugt, sodass ich nicht gezögert habe, sofort zuzusagen.

„Die herzliche Einbeziehung der neuen Mitarbeiter ist ein wesentliches Merkmal der FI”

Und mit welchem Gefühl hast du dann bei der FI begonnen und wie wurdest du aufgenommen?
Am ersten Tag war ich, wie jeder andere Trainee sicher auch, etwas nervös, aber die Aufregung verflog sofort, da alle neuen Mitarbeiter im Rahmen einer Einführungsveranstaltung herzlich empfangen wurden. Danach lernte ich den Standort und das Team in Frankfurt kennen, das mich sehr intensiv einarbeitete und mir Einblicke in die laufenden Projekte gab. Nach drei Wochen folgten die sogenannten Trainee-Willkommenstage, bei denen sich alle Trainees von den drei Standorten kennenlernten und die ich als wirklich sehr herzlich empfunden habe.

Inwiefern?
Auf den Willkommenstagen wurde uns noch einmal übergreifend das gesamte Spektrum der FI vorgestellt und wir hatten die Möglichkeit, uns auch mit den älteren Trainees auszutauschen. Da sind sehr interessante Gespräche mit sympathischen Kollegen entstanden. Zwei Mal jährlich findet übrigens zusätzlich ein Welcome Day statt, eine Onboarding-Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Eine Reise durch die FI-Welt“. Hier treffen alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufeinander, die in den letzten sechs Mo­naten neu eingestellt wurden. Diese Einbeziehung und Offenheit neuen Kollegen gegenüber ist in meinen Augen ein we­sentliches Merkmal meines Arbeitgebers. Man vernetzt sich sehr natürlich miteinander, lernt über den persönlichen Kontakt auch die verschiedenen FI-Ressorts kennen und entwickelt darüberhinaus ein sehr positives Teamgefühl.

Und in welchem spezifischen Projekt bist du mittlerweile tätig?
Aktuell bin ich im Großprojekt „Gesamtbanksteuerung“ aktiv, welches seit November von dreißig auf achtzig Entwick­- lern stark aufgestockt wurde. Dabei geht es darum, die Tragfähigkeit der strategi­schen Betriebssteuerung einer Bank anhand verschiedener Tools und auf un­ter- schiedlichen geschäftlichen Ebenen zu überprüfen. Das ist sehr komplex, weil auch Regulierungen der EZB und der BaFin beachtet werden müssen. Innerhalb dieser Prozesse erstelle ich unter anderem die Testdaten, um die bank­fach- lichen Methoden zu verifizieren und bin für einen Report zur Risikotragfähigkeit für Bankmanager mit Hilfe eines Data-Warehouses zuständig.

Das hört sich sehr anspruchsvoll an. Werden dir Weiterbildungen angeboten, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden?
Ja, die Mitarbeiter werden sehr unterstützt in ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Das reicht vom Crash­­kurs in BWL und VWL bis hin zu Vorträgen oder Seminarangeboten zu den Themen Soft Skills, Programmier-Workshops oder Zertifikaten als Java-Programmierer. Ich habe unter anderem die Kurse „Grundlagen des Bankgeschäfts“ und „Wertpapierhandel mit der Software SCD“ besucht oder auch Seminare zu Basel III. Fachlich völlig unabhängig gibt es sogar Sportprogramme, bei denen Kollegen regelmäßig zusammen kommen und Kon­takte knüpfen können.

„Die fachliche und persönliche Weiterbildung wird über viele Angebote sehr unterstützt”

Wie eigenverantwortlich arbeitet man als Trainee bei der FI?
Das ist unterschiedlich in den verschied­en­en Einsatzbereichen, aber auf die Über­­nahme von Verantwortung wird auch bei Trainees Wert gelegt. Um euren Le­sern ein konkretes Beispiel zu geben: Bei dem Code, den ich innerhalb der letz­ten zwei Mo­nate geschrieben habe, geht es um die Verknüpfung von Vorgängen und Vor­ha­ben. Was ist damit gemeint? Wenn zum Bei­spiel der Vorgang „neues Konto anlegen“ in einer Bankfiliale gestartet wird, dann wird unter anderem mein Code verwendet, um den jeweiligen Sachbearbeiter mit diesem Vorgang zu ver­­- knüpfen. Man kann sagen: Für fast alle Interaktionen, die ein Kunde macht, gibt es einen Vorgang oder ein Vorhaben – der Code wird also sehr oft aufgerufen und muss fehlerfrei laufen. Meine Arbeit wird dem Kunden demnächst verfügbar ge­macht, nachdem sie insgesamt vier Quali­-tätssicherungshürden genommen hat. Also zusammengefasst: Man ist ein vollwertiger Mitarbeiter in den Projekten und trägt demzufolge auch Verantwortung.

Wie gefällt es dir bisher und was sind deine nächsten Stationen, die du in diesem Jahr als Trainee IT bei der FI durchlaufen wirst?
Bis jetzt finde ich es großartig! Ich habe viele freundliche Kollegen kennengelernt und schon einige Abteilungen besucht. Bald lerne ich das Sicherheitsmanagement und die darin enthaltenen ‚Verteidigungsstrategien‘ kennen, so­wohl von au­ßen als auch innen. Dazu gehören auch die Rechenzentren inklusive des Umfelds wie Notstromaggregate, was ich super spannend finde. Ich freue mich wirklich auf die kommenden Aufgaben!


Ich will zurück zum Profil der FI! 

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