IT-Security für nimm2 & Co

Arbeit quasi im Grünen, internationale Kollegen und ein umfassendes sowie spannendes Aufgabenspektrum: Edgar Fast ist, nach kurzem Umwegen während der Ausbildung, als IT-Security Engineer bei AUGUST STORCK beruflich glücklich geworden.

Edgar, war die IT schon sehr früh dein Steckenpferd?
Das kommt darauf an, wie man ‚früh’ definiert (lacht). Erst habe ich eine Ausbildung absolviert und mich dann an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen für Medieninformatik eingeschrieben. So richtig wohl habe ich mich mit dieser Entscheidung aber nicht gefühlt. Ich habe mich nach längerer Überlegung also entschieden, das Studium an dieser Stelle abzubrechen. Um mich neu zu orientieren, habe ich mich zunächst um einen Praktikumsplatz im Bereich IT-Security bemüht. Dabei habe ich ganz gezielt versucht, diesen bei Storck zu erhalten, da ich dort schon ein dreimonatiges Praktikum im Team E-Business absolviert habe und es mir sehr gut gefallen hatte.

Wie ging es dann für dich weiter?
Auf meine Initiativbewerbung habe ich relativ schnell eine positive Rückmeldung und letztlich den gewünschten Praktikumsplatz erhalten. Im Anschluss an mein Praktikum habe ich bei Storck auf eine Werkstudentenstelle umgesattelt und berufsbegleitend mein Informatik-Studium erfolgreich beendet.

Du sagtest, du wolltest ganz gezielt zu Storck. Wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden?
Ich bin in Halle in Westfalen aufgewachsen und Storck war mir deshalb eigentlich schon immer präsent, es lag quasi vor der Haustür. Dazu dann das interessante Praktikum …

Welchen Stellenwert hat die IT bei Storck generell? Immerhin geht es hier ‚nur‘ um die Herstellung von Süßwaren.
Unsere Produkte beinhalten zwar keine IT, jedoch könnten wir die Süßwaren ohne sie nicht herstellen. Die IT und zugehörige Komponenten sind zentraler Bestandteil des Lebenszyklus der Süßwaren bei Storck. Das reicht von der (Weiter-)Entwicklung der Produkte, über Materialbestellungen, Einkauf der Rohstoffe, Produktion auf unseren hochautomatisierten Produktionsanlagen, Kontroll- und Freigabeprozessen, Lagerung, Kommissionierung bis zur Lieferung der Fertigware.

In der IT bekommt man eine sehr gute Perspektive auf das Unternehmen

Welche Aufgaben hast du bei Storck als IT-Security Engineer?
Der Bereich IT-Sicherheit ist weitaus vielfältiger und umfangreicher, als ich zunächst angenommen hatte. Wir starren hier nicht nur auf schwarze Bildschirme mit weißer Schrift, wie dies oft in den Medien klischeehaft gezeigt wird. Meiner Meinung nach kann man die IT-Sicherheit sehr gut in die Bereiche „Technik“ und „Organisation“ gliedern. Im organisatorischen Bereich wird beispielsweise an Themen wie Risiko- und Notfallmanagement gearbeitet, Regelungen für Mitarbeiter und Dritte erstellt und auch geschult.

Im technischen Bereich arbeiten wir mit Systemen an der Angriffserkennung und -abwehr. Unter anderem administrieren wir Web Application Firewalls, die unsere Web-Infrastruktur schützen sollen, analysieren Logfiles in einem Security Information and Event Management-System, bewerten Funde aus dem Bereich Behaviour Analytics und führen manuelle und automatisierte Schwach­stellenüberprüfungen der eigenen Systeme durch. Zusätzlich sind wir beratend in viele Projekten involviert, um dort eine Einschätzung zum Thema IT-Sicherheit zu geben. Diese Projekte kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Marketing, HR und dem Finanzbereich und beinhalten unter anderem Themen wie Websites, Online-Promotionen, Cloud-Systeme und Ausbildungsmanagementsysteme.


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Das klingt wirklich umfangreich.
Das ist es auch – ich mag die Vielfältigkeit im Bereich IT-Sicherheit, nicht nur, dass unser Bereich eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben beinhaltet, sondern auch, dass wir eine breite Sichtweise auf das Unternehmen haben und in viele Projekte miteinbezogen werden. Übrigens gern auch mal international mit Standorten unter anderem in den USA, Russland und Singapur.

Geht man nach gängigen Klischees, sind Informatiker eher einzelgängerische Tüftler, vermeintlich typische Nerds oder Geeks eben. Wie sieht die Arbeitsrealität bei Storck aus?
Wahrscheinlich gibt es Unternehmen, die genau diesem Klischee entsprechen, jedoch nicht bei uns. Hier arbeitet keiner alleine an der IT-Sicherheit, vielmehr wird team-, abteilungs- und auch standortübergreifend gearbeitet. Am Beispiel einer Sicherheits­überprüfung einer Markenpromotion lässt sich sehr gut erkennen, wie verzahnt die gemeinsame Arbeit ist: Man hat hier Kontakt zu den Marketingabteilungen im In- und Ausland, weiteren internen IT-Abteilungen, dem Justiziariat, dem Datenschutz, der Agentur, dem Hoster und möglichen weiteren Dienstleistern.

Sorgt das für starken Zusammenhalt oder Konkurrenzkampf?
Meiner Erfahrung nach ist es immer ein konstruktives und zielführendes Miteinander. Besonders interessant finde ich es, bei jährlichen internationalen Meetings Kollegen aus den anderen Ländern zu treffen. Einige kennt man nur vom Telefon, Videokonferenzen oder durch E-Mails, andere hingegen hat man schon getroffen und das Wiedersehen und die Gespräche sind absolut bereichernd.

Wer bei Storck arbeitet, ist für viele bekannte Marken aktiv.

Gehalt ist nicht alles. Welche Leistungen bietet Storck noch?
Das Angebot für die Mitarbeiter ist wirklich sehr umfangreich. Es gibt tolle Angebote zu gemeinschaftlichen Unternehmungen, an denen man teilweise auch mit der eigenen Familie teilnehmen kann. Weiterhin erhalten wir über Storck Rabatte auf Mitgliedschaften im Fitnessstudio, Nachlässe für Gesundheits- und Fit­nesskurse. Ich für meinen Teil freue mich besonders darüber, an IT-Sicherheitskongressen und Schulungen teilzunehmen, um dort mit gleichgesinnten neue Erkenntnisse über die aktuelle Bedrohungslage und Schwachstellen zu erfahren, sowie auch neue Techniken aus dem Bereich der IT-Sicherheit zu erlernen. Für meinen täglichen Arbeitsweg nutze ich mein Fahrrad, welches ich über Storck günstig leasen kann, andere Kollegen erhalten Unterstützung bei den Bahnkosten. Außerdem ist das Unternehmen noch eines der wenigen, bei dem mit der Betriebszugehörigkeit auch eine Betriebsrente einhergeht sowie Mitarbeiterbeteiligung möglich sind.

Das klingt nach einem attraktiven Gesamtpaket.
Definitiv – ich finde es außerdem charmant, einen Arbeitsplatz ‚im Grünen‘ zu haben. Beim Blick aus dem Fenster sieht man keinen Beton, sondern eine schöne Parkanlage, die von der Forstabteilung gepflegt wird. Abseits unseres Werksgeländes lädt ein schöner Wald zum Verweilen ein. Die Region rund um den Standort Halle hat viel zu bieten, sei es Natur, Kultur und viele Sportmöglichkeiten, die ich gerne in Anspruch nehme.

Erhält man in der IT denn auch ab und zu einen Gruß aus der Produktion in Form von Süßwaren?
Innerhalb des Betriebsgeländes haben wir tatsächlich die Möglichkeit, Storck-Produkte kostenfrei zu naschen. Für den privaten Verzehr haben wir einen Personalverkauf, in dem wir unsere Produkte zu vergünstigten Preisen für Freunde und Familie erhalten. Ich persönlich habe keinen süßen Zahn, aber zu den frisch gerösteten Haselnüssen, die für unsere Toffifees bestimmt sind, kann ich nicht nein sagen.


Du möchtest mehr über das Unternehmen wissen? Dann könnt ihr hier ein paar Erfahrungsberichte zu Storck nachlesen.

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