
MMK26: Mehr als ein Event – wie Münchens wichtigster Management-Kongress Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt
Robotics, Quantum Computing, Space Economy – und mittendrin die Frage, was Deutschlands Wirtschaft wirklich nach vorne bringt. Das MMK26 an der TU München versammelt am 10. und 11. März über 100 Top-Speaker und 1.500 Teilnehmende, um genau das zu diskutieren. Unter dem Motto „Bold Moves – Mit Mut managen“ richtet die Geschäftsführerin Dr. Ricarda Engelmeier den Fokus auf das, was Führungskräfte heute wirklich fordert: gleichzeitig restrukturieren und investieren, analysieren und handeln. Im Interview erklärt sie, warum gerade jetzt der Moment für mutige Entscheidungen ist – und welche Rolle Studierende dabei spielen.
Das MMK26 steht unter dem Motto „Bold Moves – Mit Mut managen“. Was bedeutet das konkret für die Veranstaltung am 10. und 11. März – und warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für mutige Entscheidungen in der Wirtschaft?
Unser MMK26 Motto ist „Bold Moves – Mit Mut managen“! Wir wollten nicht länger nur über Resilienz und Transformation sprechen, sondern genauer hinschauen: Was passiert aktuell tatsächlich in den Unternehmen?
In Gesprächen mit unserer Speaker-Familie wurde deutlich, dass viele Führungskräfte eine enorme Gleichzeitigkeit aushalten müssen: Auf der einen Seite stehen Anpassungen und Restrukturierungen, auf der anderen Seite massive Investitionen in Zukunftsfelder. Dennoch die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen – das erfordert Mut!
Wir müssen uns fragen: Wo liegen die Wettbewerbsvorteile Deutschlands und Europas? In Robotics und AI? In Quantum Computing? Oder darin, wie unser Mittelstand neue Technologien besonders schnell in die Anwendung bringt?
Das MMK bringt über 100 Top-Speaker und 1.500 Teilnehmende zusammen – verteilt auf fünf Bühnen im Audimax der TU München. Was macht das Format des MMK aus, das es von klassischen Management-Kongressen unterscheidet?
Was das MMK besonders macht, ist die enge Verbindung von Industrie und Akademie – mitten an der TU München. Im Zentrum stehen zwei große Bühnen, auf denen über 100 Speaker diskutieren, präsentieren und gemeinsam mit Professorinnen und Professoren aktuelle Entwicklungen einordnen. Ergänzt wird das durch zwei Masterclass-Tracks in der MMK Academy. Hier können Teilnehmende direkt mit den Speakerinnen und Speakern ins Gespräch kommen.
Für Studierende ist das eine besondere Chance, weil sie CEOs und Führungspersönlichkeiten auf Augenhöhe begegnen und in kleiner Runde alle Fragen stellen können. Gleichzeitig profitieren auch die Führungskräfte aus der Industrie – die rund zwei Drittel unserer Teilnehmenden ausmachen – vom Austausch untereinander: Wer sitzt links und rechts von mir? Welche Ansätze lassen sich ins eigene Unternehmen übertragen? Wo entstehen neue Impulse?
Von KI-Geschäftsmodellen über Space Economy bis zu Quantencomputing und Hidden Champions – die Themenpalette ist enorm. Welche Aspekte liegen der Themenauswahl zugrunde? Und welche Zukunftsthemen werden die Diskussion besonders prägen?
Wir starten bewusst auf einer Metaebene in den Tag. Führungspersönlichkeiten wie etwa Carsten Spohr geben zu Beginn eine strategische Einordnung – und von dort aus öffnen wir die Diskussion: Mobility, Energy, Infrastruktur, Security und Space sind zentrale Schwerpunkte in diesem Jahr.
Gerade im Bereich Space interessiert uns, wie Innovationen aus der Raumfahrt einen „Trickle-Down“-Effekt in andere Industrien entfalten. Gleichzeitig ist Tech omnipräsent: von konkreten AI-Anwendungen über Robotics bis hin zu Quantum Computing.
Insgesamt bieten die zwei Tage einen kompakten Querschnitt darüber, wo Deutschland und Europa aktuell stehen – diskutiert mit führenden Köpfen und Macherinnen und Machern aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Für Studierende ist das eine besondere Chance, weil sie CEOs und Führungspersönlichkeiten auf Augenhöhe begegnen und in kleiner Runde alle Fragen stellen können
Das MMK versteht sich als aktives Netzwerk, aus dem langfristige Partnerschaften entstehen können. Wie wird aus zwei intensiven Kongresstagen mehr als nur eine Veranstaltung – und welche Rolle spielen Studierende dabei?
Für uns ist das MMK mehr als ein Event – es ist eine Plattform. Zwei Drittel unserer Teilnehmenden kommen aus der Industrie und nutzen die Tage ganz bewusst für Austausch, Lernen und Orientierung: Wo geht die Reise hin? Wer setzt bereits neue Impulse? Wo entstehen potenzielle Partnerschaften?
Dass daraus konkrete Kooperationen entstehen, erleben wir regelmäßig. Start-ups berichten beispielsweise, dass sie ihre ersten Kunden beim MMK gewonnen haben. Dafür haben wir unter anderem eine eigene Start-up-Stage geschaffen..
Wir sind mitten an der Universität – und einige unserer heutigen Speaker erzählen, dass sie vor 30 Jahren selbst mit einem Studententicket im Publikum saßen und nun als Führungspersönlichkeiten zurückkehren. Das zeigt, wie sich das Netzwerk über Generationen hinweg entwickelt.
Mit vergünstigten Tickets für Studierende, dem Volunteer-Programm und Networking-Events gibt es viele Zugänge. Was raten Sie jungen Talenten, um das Maximum aus den zwei Tagen herauszuholen?
Mein wichtigster Rat ist: Seid aktiv. Tragt euch in die Masterclasses ein – dort könnt ihr mitdiskutieren und wirklich in den Dialog gehen. Gerade Studierende stellen oft die Fragen, die andere vielleicht nicht stellen würden. Diese Perspektive ist unglaublich wertvoll.
Kommt vorbereitet, informiert euch über die Speaker, überlegt euch Fragen – und nutzt die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Sprecht auch unser Team an, vernetzt euch untereinander und bleibt präsent.
Das MMK lebt vom Austausch. Wer offen ist, kritisch nachfragt und aktiv auf Menschen zugeht, kann in diesen zwei Tagen enorm viel mitnehmen – fachlich wie persönlich.
Wir freuen uns auf alle, die mitdiskutieren und das Netzwerk aktiv mitgestalten.

Informationen zum MMK26
Wann: 10. und 11. März 2026
Wo:
Technische Universität München
Audimax –
Arcisstraße 21
80333 München