Entdeckerarbeit bei Künstlicher Intelligenz – mein Job als Data Scientist bei msg

Data Scientist bei msg, Tanja Pfaffel

Tanja Pfaffel studierte Mathematik im Master an der Technischen Universität München. Seit August 2019 arbeitet sie als Data Scientist bei msg im Team „KiMotion“ und widmet sich hier schwerpunktmäßig Projekten im Umfeld von Künstlicher Intelligenz.


Seit ihrem Masterstudium ist Tanja Pfaffel fasziniert von Künstlicher Intelligenz (KI). Als Data Scientist im Team „KiMotion“ in der Branche Automotive bei msg geht sie ihrer Begeisterung für KI nach. Im Gespräch erklärt sie, was genau ihr Aufgabengebiet als Data Scientist bei msg umfasst und welche Jobs es im Umfeld von Künstlicher Intelligenz bei msg gibt.

Frau Pfaffel, Sie sind Data Scientist bei msg. Was begeistert Sie an Künstlicher Intelligenz?
In meinem Masterstudium habe ich Vorlesungen zu Künstlicher Intelligenz besucht. So wurde mein Interesse für dieses Thema geweckt. Persönlich finde ich besonders die ethischen Aspekte von Künstlicher Intelligenz sehr spannend. In diesem Umfeld gibt es aktuell viel zu diskutieren, aber gleichzeitig ist hier auch einiges in Bewegung. Außerdem fasziniert mich an KI, dass es so viele Anwendungsfelder gibt, an die bislang noch keiner gedacht hat. Es gibt noch so viele Prozesse, die mithilfe von KI vereinfacht oder beschleunigt werden können.

Sie arbeiten im Team „KiMotion“ bei msg. Was sind die Aufgabenfelder dieses Teams? 
Aktuell besteht das KiMotion-Team aus zwölf Kollegen und wurde im August letzten Jahres gegründet. Bei msg sind wir innerhalb der Branche Automotive für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz verantwortlich. Konkret bedeutet das: Zum einen setzen wir verschiedene KI-Projekte in der Automotive-Branche um. Zum anderen verbreiten wir unser Wissen zu Künstlicher Intelligenz innerhalb der msg. Ich bin bei diesen Projekten beispielsweise für unsere internen KI-Schulungen zuständig.

Im KiMotion-Team arbeiten Sie als Data Scientist. Was machen Sie in Ihrem Job konkret?
Mein Job als Data Scientist bringt viel Abwechslung mit sich. Zunächst startet jedes KI-Projekt mit der Identifizierung von Use Cases, also Anwendungsbereichen. Das machen wir entweder mit Kollegen, die an verschiedenen fachlichen Projekten arbeiten, oder mit Kunden in Workshops. Die Workshops verfolgen das Ziel, herauszuarbeiten, in welchen Situationen Künstliche Intelligenz helfen kann, Prozesse zu vereinfachen oder zu verbessern. Nach dem Workshop ist es meine Aufgabe als Data Scientist, eine erste Datenanalyse durchzuführen. Hierzu werte ich den Datenabzug des Kunden aus. Anschließend präsentiere ich meine Ergebnisse dem Kunden.

Auch im nächsten Schritt eines KI-Projekts, dem Bau von Prototypen, bin ich beteiligt. Meine Aufgabe ist hier auszuprobieren, welche KI-Algorithmen für das im Workshop erarbeitete Szenario funktionieren. Mit den Prototypen wird überprüft, inwieweit die identifizierten Use Cases tatsächlich durch den Einsatz von KI umgesetzt werden können. Um das zu testen, werden KI-Modelle als Prototypen gebaut, die zwar noch nicht im laufenden Betrieb eingesetzt werden können, aber dennoch zeigen, ob sich die Use Cases mit KI lösen lassen. Darüber hinaus offenbaren die Tests mit den Prototypen, ob die Datengrundlage ausreichend ist oder ob noch mehr Daten gesammelt werden müssen.


Mehr zu msg als Arbeitgeber unter https://karriere.msg.group/


Welchen Aspekt finden Sie besonders spannend an Ihrem Job? 
Ich finde es toll, dass mein Aufgabenfeld so breit gefächert ist. Außerdem macht es mir sehr viel Spaß, in den Daten zu wühlen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Zu sehen, wie viele Informationen in den Daten stecken, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Hier kommt es auch ab und an zu Aha-Effekten: Wenn wir unseren Kunden zeigen, welche Insights bereits in ihren Daten enthalten sind, sind sie oft überrascht, weil diese Informationen bei einigen Unternehmen bisher noch nicht genutzt werden.

Können Sie einen konkreten Anwendungsfall von Künstlicher Intelligenz schildern? 
Ja, da fällt mir direkt ein Projekt ein, in dem es um die Qualitätsanalyse von Produktionsstrecken eines Automobilherstellers ging. In der Produktion passieren immer wieder Fehler, beispielsweise entstehen Kratzer an den Autos. Für das Protokollieren der Fehler benötigen die Mitarbeiter viel Zeit. Um diese Arbeit zu erleichtern, haben wir ein Bilderkennungsprogramm entwickelt, das auf Künstlicher Intelligenz basiert. Zunächst werden die gefundenen Fehler fotografiert. Das Programm erkennt auf den Bildern dann automatisch, um welche Fehlerart es sich handelt: Ist es ein Kratzer oder eine Delle? Außerdem lokalisiert das Programm, wo sich der Fehler am Auto befindet und hinterlegt die Informationen im System. So sparen die Mitarbeiter sehr viel Zeit bei der Dokumentation und können sich um ihren eigentlichen Job kümmern.

Welche weiteren Jobs bietet msg im Umfeld von Künstlicher Intelligenz an? 
msg bietet eine große Bandbreite an Jobs, die an der Umsetzung von KI-Projekten beteiligt sind. Die KI-Berater kümmern sich um die Identifizierung von Use Cases. Im nächsten Schritt kommen bei einem KI-Projekt die Data Scientists ins Spiel. Ihre Aufgaben bestehen darin, ebenfalls Anwendungsszenarien zu finden, Daten zu analysieren und erste Prototypen zu bauen. Danach übernehmen die Machine Learning Engineers: Sie bringen unter anderem die Prototypen in die Produktion. Außerdem sind an einem KI-Projekt auch klassische Software-Entwickler beteiligt, die die Machine Learning Engineers im klassischen Teil der Software Entwicklung unterstützen. Jobs im Umfeld von Künstlicher Intelligenz gibt es bei uns aber nicht nur in der Automotive-Branche, sondern auch in vielen weiteren Geschäftsbereichen.

Was gefällt Ihnen besonders gut an msg als Arbeitgeber? 
Da gibt es viele verschiedene Aspekte, die mir gefallen: Zunächst fühle ich mich bei msg gut aufgehoben. Jeder Mitarbeiter wird hier wertgeschätzt und wir Kollegen haben untereinander einen freundlichen und respektvollen Umgang. Das eigentlich Besondere an der Unternehmenskultur von msg ist für mich, dass sie authentisch ist. Die Unternehmenskultur lässt sich nicht nur zum Nachlesen auf der Website finden, sondern es wird wirklich darauf geachtet – insbesondere auch von der Führungsebene – dass die Kultur in der Realität umgesetzt wird. Außerdem mag ich die Duz-Kultur von msg sehr, die leben wir bis zum Vorstand hoch. Das finde ich sehr entspannt.

Mehr zu msg als Arbeitgeber unter https://karriere.msg.group/, zurück zum msg systems-Profil geht es hier.


Tanja Pfaffel studierte Mathematik im Master an der Technischen Universität München. Seit August 2019 arbeitet sie als Data Scientist bei msg im Team „KiMotion“ und widmet sich hier schwerpunktmäßig Projekten im Umfeld von Künstlicher Intelligenz.

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