Digitalisierte Zukunft: Ingenieur- und Technikbranche setzen auf Vernetzung

Der Beitrag erschien, bevor die euro engineering AG in Modis GmbH umbenannt wurde.

Ob im Beruf oder privat, unser Leben wird immer digitaler und vernetzter. Die Bereiche IT und Engineering gewinnen zunehmend an Bedeutung und die Grenzen zwischen diesen Branchen verschwimmen. Künstliche Intelligenz, Disruptive Engineering und Embedded Systems als Verbindung zwischen IT und Technik stellen die Trends für Unternehmen und Bewerber dar, für die immer mehr Fachkräfte gesucht und Projekte gestartet werden. Die euro engineering AG fokussiert die Trends der Zukunft, betrachtet den aktuellen Stellenmarkt in den Bereichen IT und Engineering und stellt Lösungen für eine smarte Zukunft bereit. 

Die Jobs der Zukunft sind vernetzt, digital und angepasst auf die Herausforderungen der Industrie 4.0. Ob vernetzte Technologien, smarte Lösungen für den Alltag, intelligente Haustechnik oder lernende Roboter – die Digitalisierung ist im beruflichen und privaten Leben angekommen. Während immer mehr Prozesse in der Arbeitswelt digital und automatisch ablaufen, ändern sich die notwendigen Qualifikationen von Mitarbeitern: Sie müssen Maschinen steuern und bedienen, automatisierte Prozesse kontrollieren können und künstliche Intelligenz für Unternehmen entwickeln.

Die Zukunft wird smarter – damit ändern sich die Anforderungen an Berufseinsteiger

Die Leistungselektronik, die neue Produkte intelligent und vernetzt gestaltet, muss immer kürzeren Produktzyklen und steigender Komplexität gewachsen sein. Deshalb wird der Bedarf nach Experten für sogenannte Embedded Systems immer größer. Hinter digitalen Anwendungen und hochgerüsteter Elektronik muss es Systeme geben, die alle Fähigkeiten steuern und koordinieren.

Demzufolge gibt es nicht weniger Jobs bedingt durch die zunehmende Automatisierung, vielmehr nimmt der Bedarf an Fachkräften in der Ingenieurs- und IT-Branche immer stärker zu. Sind diese Branchen deshalb auch für Berufseinsteiger DIE Zukunftsbranchen? Laut der Analyse der euro engineering ist die klare Antwort: Ja! Berufseinsteiger hatten im Jahr 2017 deutlich mehr Jobangebote zur Auswahl, als noch in 2016. Hier konnte ein Anstieg von knapp 20 Prozent verzeichnet werden.

Betrachtet man die Stellenmarktentwicklung seit Anfang 2016, zeigt sich, dass Begriffe wie „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ zu den Trends in den Stellenangeboten gehören. Im Bereich „Internet of Things“ wurden im Februar 2016 knapp 830 Stellenanzeigen von Unternehmen veröffentlicht. Zwei Jahre später sind es im Januar 2018 fast dreimal so viele Angebote (2.260). Im Zeitraum von Februar 2017 bis Januar 2018 wurden über 25.000 Stellenangebote im Bereich „Internet der Dinge“ in Deutschland veröffentlicht.

Noch stärker hat das Thema „Industrie 4.0“ an Bedeutung gewonnen: Während im Februar 2016 nur 78 Inserate mit dem Themenbezug veröffentlich wurden, sind es im Januar 2018 fast viermal so viele Angebote (279 Angebote). In den vergangenen zwölf Monaten wurden knapp 3.000 Stellen mit dem Schwerpunkt „Industrie 4.0“ ausgeschrieben. In den letzten Monaten wurden in 33.600 Stellenanzeigen, zugeschnitten auf Em­bedded-Spezialisten, IT-Fachkräfte für dieses Thema gesucht. Rund 12.000 Embedded-Stellenangebote richten sich derzeit an Ingenieure. Insgesamt wurden knapp 54.000 Stellen im Bereich „Embedded Systems“ angeboten.

Der euro engineering CAMPUS für den Einstieg in Zukunftsbranchen: Um den in der Industrie dringend benötigten Ingenieur-Fachkräften den Berufseinstieg zu erleichtern, hat die euro engineering AG einen eigenen CAMPUS ins Leben gerufen, der Absolventen der Ingenieurwissenschaften und Techniker auf den Berufs­-einstieg als Projektingenieur vorbereitet. Neben umfangreichen fachlichen Schulungen in Form eines fünfwöchigen Traineeprogramms erhalten die Teilnehmer von Beginn an eine Festanstellung, die auch nach Abschluss des CAMPUS fortbesteht. Um Berufseinsteiger optimal auf ihren zukünftigen Job in der Engineering- oder IT-Branche vorzubereiten, bietet das CAMPUS-Programm ausgewählte Seminare, Training on the Job, eine individuelle Ausbildung in modernen En­gineering-Tools, Werksbesichtigungen und auch ein attraktives Rahmenprogramm, inklusive Sport und Teambuilding-Maßnahmen.

Wie der Joballtag nach dem euro engineering CAMPUS aussehen kann, be­richtet Bastien Gonon, Sales Director Disruptive Engineering bei der euro engineering. Gonon beschäftigt sich damit, wie unser Alltag digitaler und vor allem smarter werden kann. Welche Innovationen werden unsere Zukunft bestimmen? Was sind die Betätigungsfelder der Ingenieure von Morgen? Mit diesen Fragen be­schäftigen sich Gonon und die neue Innovations-Abteilung „Disruptive Engi­neering“. Das aktuelle Projekt, PHIL, die digitale Schnittstelle zwischen Fahrer und Auto, macht als Embedded-System Autofahren smart und individuell.

Entwicklungen für die Zukunft: Modis GmbH (ehemals euro engineering AG) bringt künstliche Intelligenz ins Auto

Im Projekt PHIL lernt eine KI die Bedürfnisse des Fahrers kennen und speichert sie – von der Ausrichtung der Spiegel über Lenkrad- und Sitzhöhe bis hin zu Temperaturpräferenzen. Mit Start des Motors ruft das Fahrzeug typische Reaktionszeiten sowie Brems- oder Beschleunigungsmuster seines Nutzers ab und re­agiert entsprechend, damit dieser die Fahrt als möglichst komfortabel, vertraut und sicher empfindet. Die Einstellungen werden auf mobilen Endgeräten oder in der Cloud des Anwenders gespeichert. Setzt sich der Nutzer nun in ein fremdes Auto, macht PHIL dieses per Klick zum Wunschfahrzeug. „PHIL verändert die Art, wie Menschen mit ihrer Umwelt interagieren – sei es an ihrem Arbeitsplatz, zu Hause oder eben auf der Straße“, sagt Gonon. „Dabei ist die interface Plattform beliebig erweiterbar – vom Lieblings-Sound über Streaming-Dienste bis hin zur Duftrichtung im Auto. PHIL erfüllt nahezu jeden Wunsch.“

Bastien Gonon, Sales Director Disruptive Engineering

Bastien Gonon, Sales Director Disruptive Engieering bei der euro engineering AG.

Um eine solch funktionale Komplexität zu entwickeln, benötigen die Ingenieure Know-how aus Teildisziplinen und Schnittstellen verschiedenster Fachbereiche: Wissen über die Hardwareentwicklung, die Softwaretechnik und Kenntnisse im Programmieren von Algorithmen gehören dazu. Außerdem verfügen die Spezialisten der euro engineering AG über großes Verständnis für Elektrotechnik, Konstruktion und Simulation, Sensorik und Aktorik, Mess- und Regelungstechnik, Physik und Mathematik. Je nach Auftrag einzelner Unternehmen fällt nicht nur das Programmieren und Implementieren der Software in den Zuständigkeitsbereich der neuen Abteilung, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit den Kunden.

Die euro engineering AG setzt mit dem Bereich Disruptive Engineering auf einen innovativen Ansatz, der Kreativität, lang­jährige Erfahrung und herausragendes Engineering-Know-how mit den spezifischen Anforderungen der Embedded-Trends verbindet. Angetrieben wird die Abteilung vom Luft- und Raumfahrtingenieur Bastien Gonon und dem Industriedesignexperten Christopher Moss. „Wir unterstützen unsere Kunden mit smarten Technologie-Lösungen und kreativen Ge­schäftsideen“, sagt Bastien Gonon. „Dazu führen wir die hohe Technik-Expertise mit Digital- und Innovationskompetenz zu­sammen.“


Mehr Informationen finden Interessenten unter www.ee-ag.com.


 

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