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    Home » Case Study im Interview: So überzeugst du im Bewerbungsprozess

    Case Study im Interview: So überzeugst du im Bewerbungsprozess

    0
    By Redaktion on 19. Oktober 2026 Simon-Kucher

    Managerin Janina Topp von Simon-Kucher erklärt, wie Case Studies im Bewerbungsgespräch ablaufen und worauf Interviewer:innen achten.

    Topp beschreibt ihren Blick auf die Consulting-Karriere. Und warum die Motivationsfrage so entscheidend ist
    Topp beschreibt ihren Blick auf die Consulting-Karriere. Und warum die Motivationsfrage so entscheidend ist

    Insights aus dem Consulting 

    Janina Topp ist seit 2023 bei Simon-Kucher und kennt den Bewerbungsprozess aus beiden Perspektiven: Als Bewerberin in München hat sie selbst Case-Interviews gemeistert, heute führt sie diese als Managerin regelmäßig mit Kandidatinnen und Kandidaten. Aus dieser Erfahrung hat sie wertvolle Tipps zusammengestellt.


    Was du wissen solltest

    • Die Person: Janina Topp arbeitet heute in Stockholm und leitet Projekte für Softwareunternehmen in den Nordics, bei denen es um nachhaltiges Wachstum durch Pricing- und Go-to-Market-Strategien geht.
    • Die Case Study: Sie ist eine praxisnahe Fragestellung, häufig angelehnt an ein reales Beratungsprojekt.
    • Die Motivation: Authentische Motivation und echtes Interesse machen laut Topp oft den entscheidenden Unterschied im Interview.

    Janina, du hast deine Karriere bei Simon-Kucher als Consultant in Deutschland begonnen und bist heute Managerin in Stockholm. Welche Erfahrungen auf diesem Weg haben dich am meisten geprägt?
    Die Möglichkeit, von Beginn an Kunden aus unterschiedlichen Industrien zu begleiten, hat mir geholfen, schnell herauszufinden, wofür ich wirklich brenne. Dabei habe ich meine Leidenschaft für die Softwarebranche entdeckt und gezielt mein Wissen aufgebaut. Besonders geprägt hat mich aber die Unterstützung durch unsere Partner und Direktoren, die ich auf diesem Weg erhalten habe. Sie haben mich von Anfang an gefordert und gefördert, mir früh Verantwortung übertragen und mich dabei unterstützt, über mich selbst hinauszuwachsen. Dieses Vertrauen hat es mir ermöglicht, mein Know-how im Softwarebereich kontinuierlich aus- zubauen, Führungsverantwortung zu übernehmen und mich innerhalb weniger Jahre zur Managerin weiterzuentwickeln.
    Wenn du auf deinen eigenen Bewerbungsprozess zurückblickst: Welche Erkenntnisse haben dir damals besonders geholfen und welche Tipps gibst du Bewerber:innen heute für die Case-Interviews mit? 
    Deine Motivation, darauf achte ich bei Bewerber:innen besonders. Simon-Kucher ist für mich ein einzigartiger Arbeitgeber: Unser klarer Fokus auf Wachstumsthemen, die Unternehmenskultur und die Unterstützung, die man auf allen Ebenen erhält, haben mich von Anfang an überzeugt – und sind auch heute noch die Gründe, warum ich mich jeden Tag aufs Neue für Simon-Kucher entscheide. Deshalb mein Tipp: Beschäftige dich intensiv mit Simon-Kucher als Unternehmen und mache im Interview deutlich, warum du dich genau hier bewirbst. Zeige, was dich an unserer Arbeit begeistert, was du lernen möchtest und wie du dich bei Simon-Kucher weiterentwickeln willst. Authentische Motivation und echtes Interesse machen oft den entscheidenden Unterschied.

    Seit über einem Jahr leitet Janina Topp Projekte für Softwareunternehmen in den Nordics und unterstützt ihre Kunden dabei, nachhaltiges Wachstum durch innovative Pricing- und Go-to-Market-Strategien zu erzielen. Janina studierte Consumer Science mit den Schwerpunkten Marketing, Strategy und Leadership an der Technischen Universität München.


    Tipps für die Case Study

    Wer sich für eine Position in der Unternehmensberatung bewirbt, wird im Interview mit hoher
    Wahrscheinlichkeit eine Case Study bearbeiten. Dahinter steckt eine praxisnahe Fragestellung, häufig angelehnt an ein reales Beratungsprojekt. Dabei geht es nicht darum, die perfekte Lösung zu finden. Entscheidend ist, wie strukturiert du an ein Problem herangehst, deine Analyse aufbaust und deinen Gedankengang kommunizierst.

    Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied
    Informiere dich vor deinem Interview darüber, wie Case Studies im jeweiligen Unternehmen aufgebaut sind. Manche Interviews folgen einem Candidate-led-Ansatz: Du entwickelst die Struktur selbst und entscheidest, welche Informationen du benötigst. Andere Unternehmen setzen auf Interviewer-led-Cases, bei denen dich dein Gegenüber Schritt für Schritt durch die Fragestellung führt.
    Ein weiterer Tipp: Schau dir vorab das Profil deiner Interviewer:innen an. Viele Cases orientieren sich an Projekten, die sie selbst begleitet haben. Das erleichtert dir den Einstieg in die Aufgabenstellung und bietet gleichzeitig einen guten Gesprächseinstieg.

    Warum setzen Beratungen auf Case Studies?
    Case Studies bilden den Beratungsalltag besonders realistisch ab. Sie zeigen, wie du mit komplexen Fragestellungen umgehst, Informationen strukturierst und fundierte Entscheidungen ableitest.

    Interviewer:innen achten dabei insbesondere auf vier Aspekte:
    1. Strukturierte Problemlösung: Kannst du komplexe Fragestellungen logisch zerlegen?
    2. Analytisches Denken: Wie gehst du mit Zahlen, Daten und Fakten um?
    3. Kommunikation: Erklärst du deinen Gedankengang nachvollziehbar und beziehst dein Gegenüber aktiv mit ein?
    4. Kreativität: Entwickelst du auch über offensichtliche Lösungsansätze hinaus sinnvolle Ideen?

    Gerade Kreativität wird häufig unterschätzt. Originelle und zugleich gut begründete Lösungsansätze bleiben Interviewer:innen häufig besonders positiv in Erinnerung.


    „Authentische Motivation und echtes Interesse machen oft den Unterschied”


    So läuft eine typische Case Study ab
    1. Verstehe zunächst die Aufgabenstel­lung: Zu Beginn stellt dir dein Interviewer oder deine Interviewerin die Ausgangssituation vor. Höre aufmerksam zu und notiere insbesondere Zahlen sowie wichtige Fakten.

    Bevor du mit der Analyse beginnst:
    • Strukturiere deine Notizen
    • Stelle gezielte Rückfragen
    • Fasse die Ausgangssituation mit eigenen Worten zusammen und lasse sie bestätigen. So stellst du sicher, dass ihr beide auf derselben Informationsbasis arbeitet

    2. Entwickle eine klare Struktur: Bevor du in die Analyse einsteigst, solltest du dein Vorgehen skizzieren.
    Ob Problembaum oder individuelles Framework: Entscheidend ist, dass deine Struktur logisch, klar und nachvollziehbar ist. Welches Framework du verwendest, ist dabei weniger wichtig als eine schlüssige Begründung deiner Herangehensweise.

    3. Arbeite den Case Schritt für Schritt durch: Jetzt beginnt die eigentliche Analyse. Je nach Aufgabenstellung arbeitest du mit Diagrammen, Marktgrößen, Schätzfragen oder Brainstormings.

    Bei Diagrammen hilft ein einfaches Vorgehen:
    1. Analysieren: Was zeigt die Grafik?
    2. Kontext einordnen: Welche Bedeutung hat sie für den Case?
    3. Schlussfolgerungen ziehen: Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten?

    Auch bei Brainstormings lohnt sich ein systematisches Vorgehen. Erkläre deinem Gegenüber zunächst, nach welcher Logik du Ideen entwickelst, anstatt einfach Begriffe aufzuzählen.
    Schätzfragen lassen sich meist deutlich einfacher lösen, wenn du das Problem in kleinere Bestandteile zerlegst und deine Annahmen transparent machst. Während des gesamten Cases gilt: Denke laut. Interviewer:innen möchten deinen Lösungsweg nachvollziehen können und nicht nur dein Endergebnis.

    4. Schließe mit einer klaren Empfehlung ab:
    Am Ende fasst du deine Ergebnisse zusammen und leitest eine konkrete Handlungsempfehlung ab.
    Eine bewährte Struktur lautet:

    1. Empfehlung: Was sollte das Unternehmen tun?
    2. Begründung: Warum ist das die beste Option?
    3. Risiken: Welche Herausforderungen gilt es zu berücksichtigen?
    4. Nächste Schritte: Wie sollte die Umsetzung beginnen?

    Beginne immer mit deiner Kernaussage und erläutere anschließend deine Argumentation. Diese Top-down-Kommunikation gehört auch zum Beratungsalltag.


    „Mach im Interview deutlich, warum du dich genau hier bewirbst!”


    Die wichtigste Erkenntnis
    Die beste Vorbereitung besteht darin, Cases regelmäßig zu üben, idealerweise gemeinsam mit anderen Bewerber:innen. Nutze unterschiedliche Fallstudien, probiere verschiedene Frameworks aus und trainiere insbesondere deine Kommunikation.

    Vor allem solltest du eines im Hinterkopf behalten: Eine Case Study ist keine Wissensprüfung. Niemand erwartet Perfektion. Entscheidend ist, dass du strukturiert denkst, nachvollziehbar argumentierst und offen mit deinem Gegenüber zusammenarbeitest.
    Mit dem richtigen Mindset wird die Case Study nicht zur Hürde, sondern zu deiner Chance, analytisches Denken, Struktur und Kommunikationsstärke unter Beweis zu stellen.

    Häufige Fragen zu Case Studies bei Simon-Kucher

    Wie bereite ich mich auf eine Case Study vor?

    Es lohnt sich laut Topp , vorab zu klären, ob das Unternehmen Candidate-led- oder Interviewer-led-Cases nutzt, und sich das Profil der Interviewer:innen anzusehen.

    Worauf achten Interviewer:innen bei einer Case Study?

    Laut Janina Topp achten sie auf strukturierte Problemlösung, analytisches Denken, Kommunikation und Kreativität.

    Muss ich bei der Case Study die perfekte Lösung finden?

    Janina Topp erklärt, die Case Study ist keine Wissensprüfung, und niemand erwartet Perfektion.

    Wie ist es, bei Simon-Kucher zu arbeiten?

    Die Interviewpartnerin Janina Topp überzeugen der klare Fokus auf Wachstumsthemen, die Unternehmenskultur und die Unterstützung auf allen Ebenen. Weitere Informationen zu Simon-Kucher als Arbeitgeber findest du hier. 

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    SIMON-KUCHER

    "Wir sind stolz auf unsere praxis- und ergebnisorientierte Arbeitsweise. Für jedes unserer Projekte passen wir unsere Lösungen den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden an.

    Wir helfen dabei Innovationen zu monetarisieren und Unternehmen so zu transformieren, dass sie in der digitalen Welt immer einen Schritt voraus sind.

    Gegründet: 1985 in Bonn

    Mitarbeitende: Über 2.000 weltweit, davon über 600 in Deutschland

    Standorte Deutschland: Hamburg, München, Bonn, Frankfurt, Berlin, Köln

    ENGINE & ELEVATE

    Digitalisierung mit Drive:

    Das digitale Zeitalter bietet Unternehmen enorme Möglichkeiten, ihren Umsatz zu maximieren. Dabei konzentriert sich Simon-Kucher auf zwei unterschiedliche Ansätze: „Simon-Kucher Engine“ kombiniert die Pricing-Expertise von Simon-Kucher mit digitalen Plattformen, um wirkungsvolle End-to-End-Lösungen bereitzustellen. Hier bieten Digital-Spezialisten in Start-up-Atmosphäre Firmen unkomplizierte und einfach zu implementierende Softwarelösungen an, die Führungskräfte dabei unterstützen, Preisgestaltungs-, Sales- und Marketing-Entscheidungen zur

    „Simon-Kucher Elevate“ hingegen ist die Digital-Sparte von Simon-Kucher. Hier optimieren wir die gesamte Customer Journey, indem wir Technologien, Data Science und Kreativität mit unserer langjährigen Beratungskompetenz kombinieren.

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    Kooperation Abschlussarbeit ☑
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    Einstiegsmöglichkeiten 2026 in Data Science (insb. Machine Learning, Artificial Intelligence, GenerativeAI), Data Engineering, Business Intelligence (insb. Dashboard Building, Data Visualization), Data & Business Analytics

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