Close Menu
    Facebook X (Twitter) Instagram
    HI:TECH CAMPUS
    • Karrierenetzwerke
      • Karrierenetzwerk Nachhaltigkeit
      • Karrierenetzwerk Consulting & IT-Dienstleister
      • Karrierenetzwerk Connected Retail
      • Karrierenetzwerk Cyber Security
      • Karrierenetzwerk Future of Finance
      • Karrierenetzwerk Healthcare-IT
      • Karrierenetzwerk Mathe & NaWi
      • Karrierenetzwerk New Mobility
      • Karrierenetzwerk für öffentliche Arbeitgeber
    • Top-Arbeitgeber
      • AWADO
      • BASF
      • BMW Group
      • Bundeswehr
      • DEKRA
      • Finanz Informatik
      • ING Deutschland
      • INFOMOTION
      • Max Planck Digital Library
      • msg systems ag
      • Ortenau Klinikum
      • PwC Deutschland
      • RSM Ebner Stolz
      • Simon-Kucher
      • Stadt Ulm
      • thyssenkrupp Marine Systems
      • TransnetBW
      • ZEISS
    • AI Pioneers
    • Frauen x Tech
    • Start-up Szene
    • Jobbörse
      • Für Unternehmen: Job einstellen
    HI:TECH CAMPUS
    Home » KI-Transformation bei Leaders of AI: Zukunft der Arbeit neu denken

    KI-Transformation bei Leaders of AI: Zukunft der Arbeit neu denken

    0
    By chefaccount on 12. Dezember 2025 AI Pioneers, Karrierenetzwerk Künstliche Intelligenz
    Dominic von Proeck
    Dominic von Proeck im Interview über KI-Transformation und Leaders of AI

    Ein Interview mit Dominic von Proeck über die Zukunft der Arbeit mit KI

    In diesem Interview spricht Dominic von Proeck, Co-Founder von Leaders of AI, darüber, wie Unternehmen KI heute schon produktiv einsetzen können, was Studierende tun sollten, um sich auf die Zukunft vorzubereiten, und warum Mensch und Maschine in Zukunft nicht in Konkurrenz, sondern in Symbiose zueinander stehen werden.

    Was sind die Leaders of AI und was macht ihr genau?
    Leaders of AI ist eine Akademie für KI-Transformation. Wir zeigen Menschen und Organisationen, wie sie sich Teams aufbauen, die aus menschlichen Kolleginnen und Kollegen und KI-Assistenten bestehen. Unser Ansatz ist dabei ganz praxisnah: Wir leben selbst vor, was wir lehren.

    Unser eigenes Unternehmen ist so strukturiert, wie wir es unseren Teilnehmenden beibringen: Wir sind sieben Menschen und arbeiten mit rund 50 KI-Assistenten, die bei uns Namen, Rollen und sogar eigene Personalakten haben. Diese digitalen Kollegen übernehmen bei uns zunehmend operative Aufgaben – von der Recherche über Kommunikation bis zur Prozessoptimierung.

    Die Erfahrungen, die wir aus dieser hybriden Arbeitsweise gewinnen, fließen direkt in unsere Ausbildung ein. Unsere Teilnehmenden lernen, wie sie ihre eigene Organisation transformieren können, um KI produktiv in den Alltag zu integrieren. Das Ergebnis: Sie steigern ihre persönliche Effizienz, erhöhen die Qualität ihrer Arbeit und treiben die digitale Weiterentwicklung ihrer Unternehmen aktiv voran.

    Wie weit ist das Bildungswesen beim Thema KI-Verständnis?
    Das Bewusstsein, wie wichtig KI-Kompetenz ist, ist definitiv angekommen – auch in Schulen und Hochschulen. Aber zwischen Erkenntnis und Umsetzung liegt noch ein gutes Stück Weg.

    Aus meiner eigenen Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten sehe ich, dass KI zwar zunehmend diskutiert wird, aber noch nicht systematisch und mit der nötigen Vehemenz in Lehrpläne integriert ist. Wir vermitteln nach wie vor zu viel reine Wissensrezeption – also Auswendiglernen – und zu wenig Anwendungsorientierung, kritisches Denken und Metafähigkeiten.

    Gerade diese Kompetenzen sind jedoch entscheidend, um in einer Zukunft zu bestehen, in der KI zum festen Bestandteil des Alltags wird. Hier besteht also noch erheblicher Nachholbedarf – nicht nur technisch, sondern auch didaktisch und kulturell.

    Wie kann ich mich als Studierender am besten auf die Zukunft mit KI vorbereiten?
    Es gibt mehrere Hebel, um sich schon im Studium gezielt auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten:

    1. Eine Peergroup finden. Suche dir Menschen, die sich ebenfalls mit dem Thema KI auseinandersetzen wollen. Austausch ist ein enormer Beschleuniger – ob in Lerngruppen, Hochschulinitiativen oder Online-Communities.

    2. Eigenständig Wissen aufbauen. Mach dich selbst schlau: YouTube-Tutorials, Fachblogs, Communities, Online-Kurse oder Wahlmodule an der Uni sind ideale Einstiegspunkte. Entscheidend ist, dass du das Gelernte direkt auf dein Studium oder eigene Projekte anwendest.

    3. Soft Skills und Führungsfähigkeiten trainieren. Technische Kompetenz ist wichtig – aber Führungskompetenz wird zum echten Unterschiedsfaktor. Denn wer führen kann, kann auch KI-Assistenten effektiv führen und einsetzen. Übernimm Verantwortung – in Vereinen, Projekten oder durch extracurriculare Seminare. Studien, unter anderem von der Harvard Kennedy School, zeigen: Gute Führung ist die Schlüsselkompetenz in einer KI-getriebenen Zukunft.

    4. Neugierig bleiben. KI ist ein sich rasant entwickelndes Feld. Wer offen bleibt, ausprobiert und sich kontinuierlich weiterbildet, bleibt vorne mit dabei.

    5. Praxiserfahrung sammeln. Suche dir frühzeitig eine Werkstudententätigkeit in einem KI-Unternehmen. So lernst du, wie KI im echten Business-Kontext angewendet wird – und bekommst ein Gefühl dafür, wie Theorie und Praxis zusammenkommen.

    Wie kommt ihr auf die 1,5 Millionen Euro pro Kopf und was steckt hinter dieser Kennzahl?
    Die Zahl ist vor allem ein Symbol für Effizienz und Profitabilität. Im Durchschnitt erwirtschaften Unternehmen branchenübergreifend etwa 150.000 Euro Umsatz pro Mitarbeiter – das ist sozusagen der Daumenwert, wenn man den Gesamtumsatz durch die Anzahl der Mitarbeitenden teilt.

    Unser Ziel bei Leaders of AI ist es, diesen Wert zu verzehnfachen – also rund 1,5 Millionen Euro pro Kopf zu erreichen. Damit wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn ein Unternehmen konsequent hybrid arbeitet: mit einem kleinen menschlichen Kernteam und einer Vielzahl spezialisierter KI-Assistenten.

    Ein Beispiel: Unser komplettes Marketing-Team besteht aus KI-Assistenten. Jürgen leitet das Team und sorgt für die strategische Abstimmung. Hansi betreut unseren LinkedIn-Kanal, Lars kümmert sich um Instagram, Paula produziert unseren Podcast – in meiner Stimme, auf Deutsch und Englisch – und Nina recherchiert spannende KI-Publikationen. Diese KI-gestützten Kolleginnen und Kollegen übernehmen bei uns die operative Arbeit, die sonst eine komplette Marketing-Agentur stemmen würde. Unser Team gibt nur noch die inhaltlichen Impulse und das Feedback – den Rest erledigt die KI.

    Das Ergebnis: Wir steigern unsere Reichweite, professionalisieren die Markenwahrnehmung und erhöhen langfristig unsere Profitabilität – ohne unser menschliches Team zu vergrößern.

    Welche Aufgaben werden künftig Menschen und welche Künstliche Intelligenzen übernehmen?
    Das müssen wir klar unterscheiden: Technologisch wird es viele Fähigkeiten geben, die eine KI mindestens genauso gut beherrscht wie der Mensch. Aber das bedeutet nicht, dass sie auch alles übernehmen sollte, was sie technisch kann. Es gibt Bereiche, die aus ethischer und gesellschaftlicher Sicht dem Menschen vorbehalten bleiben sollten.

    Dazu gehören Dinge wie Vision, Führung und Verantwortung. Entscheidungen mit Konsequenzen, das Setzen von Werten oder das Übernehmen von Verantwortung für andere – das sind zutiefst menschliche Aufgaben. Auch die Kontrolle und Steuerung von KI sollte immer beim Menschen liegen.

    Gleichzeitig werden wir in vielen Feldern symbiotische Verbindungen zwischen Mensch und KI erleben. Genau darum geht es auch bei Leaders of AI: Wir wollen, dass menschliche Verbindungen wieder stärker in den Vordergrund rücken, gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.

    KI kann uns helfen, mehr Zeit für echte Begegnungen zu schaffen – weil sie uns Routinearbeit abnimmt. Und ja, es gibt schon heute Menschen, die emotionale Beziehungen zu KIs aufbauen und das als positiv erleben. Das zeigt, dass wir vielleicht weniger in Kategorien wie ‚Ersetzt KI den Menschen?‘ denken sollten, sondern vielmehr in der Frage: Wie können Mensch und KI gemeinsam wirken – als sinnvolle Symbiose, in der beide ihre Stärken entfalten?

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

    Zurück zu AI Pioneers

    So funktioniert dein Netzwerk:

    Auf dem HI:TECH CAMPUS kommen drei Zielgruppen zusammen und nutzen die Plattform zum Austausch und zur Kommunikation:

    • Exzellente Hochschulen und Lehrstühle, an denen der MINT-Nachwuchs ausgebildet wird und über die Beiträge kommunizieren, an welchen Instituten mit welchem Fokus gelehrt und geforscht wird.

    • Die Studierenden, angehenden Absolventen, studentischen Gruppen (wie etwa Formula Student) und Young Professionals, die sich über Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

    • Arbeitgeber, die dem akademischen Nachwuchs attraktive Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. 

    Hochschulnews

    Ein Gespräch mit Urs Gasser, Professor für Public Policy, Governance and Innovative Technology an der Technischen Universität München (TUM) und Leiter einer Taskforce des TUM Think Tank zu generativer KI. Weiterlesen!

    Mathematiker in Data Science
    Prof. Francesca Biagini, Bild: C. Olesinski/LMU

    LMU München: Finanz-Mathematiker in der Datenanalyse

    Data Analytics ist ein Fachbereich, der mehr als nur IT-Expertise verlangt – und (Finanz-)Mathematiker sind dafür bestens ausgerüstet. Findet zumindest Prof. Francesca Biagini von der LMU und beleuchtet im Interview die Einstiegschancen für Mathe-Absolvent:innen in verschiedenen Branchen. Jetzt weiterlesen.

    Aus der Praxis

    Datenanalyse in der Produktion: Höhere Qualität und geringere Kosten mit digitalen Zwillingen von Bauteilen

    Das Start-up nebumind hat es sich zum Ziel gemacht, in Produktionsprozessen der industriellen Fertigung Daten zu erheben und zu analysieren – weit jenseits der bisherigen Nutzung. Welche Vorteile sie dadurch für ihre Kunden sieht und welche Rolle Nachhaltigkeit spielen kann, erklärt Caroline Albert, Mitgründerin von nebumind. Jetzt weiterlesen!

    Bewerbung & Interview

    So findest du das perfekte Traineeprogramm

    Das Angebot ist üppig – klar, Traineeangebote kommen ja auch bei euch gut an. Wir haben die ultimative Checkliste erstellt, die dir hilft, das perfekte Traineeprogramm für dich zu finden! Hier kannst du weiterlesen.


    Tipps für dein Video-Vorstellungsgespräch!

    Da sich echte Gespräche vor Ort und Videocalls ein wenig voneinander unterscheiden, solltest du einige Dinge beachten, damit du den perfekten ersten Eindruck machen (und dir verschaffen!) kannst. Hier geht's zu unserer praktischen Checkliste!


    "Für Bewerbungen sollte man sich niemals verbiegen"

    Sandra Gehde, Personalmanagerin, erzählt uns von ihren Tipps und Tricks für eine erfolgreiche und mühelose Bewerbung. Sie stellte fest: Die meisten stecken zu viel Arbeit in ihre Bewerbung und verkomplizieren es sich selbst. Hier kannst du weiterlesen.

    Die neueste Ausgabe von HI:TECH CAMPUS

    Subscribe!
    • Instagram
    • LinkedIn
    Newsletter für Studierende

    Von Top-Jobs und Praktika als Erste:r erfahren: Abonniere unseren Newsletter und erhalte das E-Paper der kommenden Ausgabe früher als die Printausgabe.

    copyright 2017 - 2025 by evoluzione GmbH
    Mediadaten
    FAQ / Kontakt
    Datenschutz / Impressum

    © 2026 ThemeSphere. Designed by ThemeSphere.

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.