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    Home » „Gemeinsame Leidenschaft für bahnbrechende Technologien“

    „Gemeinsame Leidenschaft für bahnbrechende Technologien“

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    By Jan on 7. September 2023 IT-Dienstleister, Karrierenetzwerk Gesundheits-IT, Karrierenetzwerk Künstliche Intelligenz, Karrierenetzwerk Software Engineering, Start-ups

    Künstliche Intelligenz in der Medizin, wozu? Langsam, aber sicher etabliert sich KI durch Innovation in den verschiedensten Lebensbereichen und Branchen. Marcus Hott und Oliver Weiss, die beiden Gründer des Med-Tech Start-up Noah Labs, haben eine Anwendung entwickelt, die es Ärzt:innen erlaubt, Patient:innen aus der Ferne zu überwachen. Wir haben sie gefragt, wie KI auch das Gesundheitswesen verändern kann.

    Sie haben eine Anwendung zur Überwachung von Patient:innen der Kardiologie entwickelt. Können Sie beschreiben, wie das von Zuhause aus funktionieren kann?
    Noah Labs richtet sich einerseits an Patientinnen und Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen und andererseits an deren behandelnde Kardiologie- und Hausarztpraxen, beziehungsweise Kliniken. Patienten erfassen Vitalparameter, Symptome und Biomarker mit smarten Medizinprodukten wie zum Beispiel EKG-Smartwatches oder internetfähigen Blutdruckmanschetten bequem von zuhause aus. Das medizinische Personal wiederum behält alle Werte über ein Dashboard im Blick und erhält automatische Benachrichtigungen bei Auffälligkeiten.

    Eine solche Idee ist recht interdisziplinär, oder?
    Ja, das ist sie. Als Gründer von Noah Labs vereinen wir, Technologie und Medizin in unserem Geschäftsmodell. Marcus, von seiner Software-Forschung an der Harvard Medical School inspiriert, erkannte das enorme Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Kardiologie. Oliver hingegen bringt Erfahrung als Seriengründer und Finance-Experte mit. Begegnet sind wir uns im Inkubator-Programm Entrepreneur First. Unsere gemeinsame Leidenschaft für bahnbrechende Technologien im Gesundheitswesen hat uns dann zur Gründung von Noah Labs geführt.

    noah labs ki medizin start-upSteckt gerade im Gesundheitswesen noch viel Potenzial für solche Technologien?
    Absolut! Künstliche Intelligenz hat besonders in der medizinischen Diagnostik das Potenzial, die Genauigkeit und Effizienz von Diagnosen erheblich zu verbessern. Im Bereich der Bildgebung, zum Beispiel bei CT-Scans und MRTs haben sich auf maschinellem Lernen basierende Anwendungen bereits in großem Maße durchgesetzt. Ein weiteres vielversprechendes Anwendungsgebiet von KI in der Medizin ist die Stimmanalyse in der Kardiologie. Die menschliche Stimme kann wertvolle Informationen über den Gesundheitszustand liefern, einschließlich Herz- und Atemfrequenz, sowie Anomalien in der Herzfunktion aufzeigen. Schwellenländer sind direkt vom Bargeld zum mobilen Zahlungsverkehr übergegangen. Ähnlich wird das Gesundheitswesen direkt vom Faxgerät zur KI übergehen. Natürlich bedeutet „direkt“ nicht unbedingt „mit Lichtgeschwindigkeit“. Vorschriften für medizinische Geräte, Datenschutz und verteilte Datenspeicherung müssen alle berücksichtigt werden. Aber in ein paar Jahren kann man davon ausgehen, dass fast jeder Arzt mit einem KI-Kopiloten ausgestattet sein wird, der ihn unterstützt. In den letzten Jahrzehnten wurde fast jede größere Branche von Technologie transformiert. Das Gesundheitswesen ist eine der letzten Branchen, die noch übrig sind. 

    Welche positiven Auswirkungen kann das auf Patient:innen, Arztpraxen und das Gesundheitssystem generell haben?
    Unser Gesundheitssystem in Deutschland leidet an einem Resourcenallokationsproblem. Insgesamt besteht im Vergleich zu vielen anderen Ländern nicht nur eine hohe Kapital- sondern auch eine starke Personalausstattung. Trotzdem fehlt es offensichtlich an vielen Ecken und Enden an Versorgung und bei den Behandlungsergebnissen liegen wir im internationalen Vergleich eher im Mittelfeld. Technologie bietet eine riesige Chance, medizinisches Personal von administrativen Aufgaben zu entlasten und die Effizienz und Genauigkeit in der Diagnostik und Behandlung enorm zu steigern. Stellen Sie sich einmal vor, der Arztbrief und das Rezept schreiben sich von selbst, die Terminbuchung erfolgt rein online und zwischen den Arztbesuchen werden Vitalparameter automatisch überwacht und ausgewertet. Damit hätten die Behandelnden plötzlich viel mehr Zeit für die Sprechstunde, Visite oder die Aufnahme neuer Patient:innen.

    Sie haben bereits einige Sponsoren gewonnen und Noah Labs findet bereits seine Anwendung in einigen Arztpraxen. Welche Meilensteine möchten Sie noch erreichen?
    Noah Labs Ark wird bereits in zahlreichen Allgemeinarzt- und Kardiologiepraxen pilotiert. Dazu kommen mehrere klinische Studien beispielsweise mit der Charité in Berlin und der Klinik Barcelona in Spanien. Außerdem wird Noah Labs von EIT Health gefördert und ist Mitglied des Centre for Health Technology and Innovation der American Heart Association. Darauf sind wir bereits sehr stolz. Dennoch haben wir noch einiges vor. Als nächstes steht die Zulassung als Medizinprodukt der Klasse IIa an und im nächsten Jahr wollen wir die Marke von mehr als 1.000 überwachten Patientinnen und Patienten knacken. Das wird eine spannende Zeit für uns und unser Team.


    Marcus Hott Noah Labs Medizin KI Start-up Weiss Medizin KI Noah Labs Mdizin Start-upMarcus Hott ist Ingenieur und Informatiker, der sich auf maschinelles Lernen spezialisiert hat. Bereits an der Harvard Medical School entwickelte er Herz-MRT-Algorithmen. Sein Studium schloss er an der Technischen Universität München ab.

    Oliver Weiss schloss seinen Master in Wirtschafts- und Finanzwissenschaften an der Copenhagen Business School ab. Er bringt zudem Erfahrung als Seriengründer und Finance-Experte mit.

    Die beiden begegneten sich im Inkubator-Programm Entrepreneur First und gründeten 2021 Noah Labs.

     

     

     

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