
„Dein Job mit tieferer Bedeutung: Karriere in der maritimen Verteidigung bei TKMS”
Jessica wechselte aus der Luftfahrt in die Verteidigungsindustrie – eine Branche, die rasant wächst und viel Gestaltungsraum bietet. Heute leitet sie bei TKMS den Bereich People Acquisition & Experience und ist nah an den Menschen dran, die das Unternehmen prägen, von Bewerber:innen bis zu den Fachbereichen. Im Interview erzählt sie, worauf es TKMS bei neuen Talenten ankommt, welche technischen Aufgaben auf Einsteiger:innen warten und warum gerade die Verbindung aus Technik und gesellschaftlicher Verantwortung den Reiz ausmacht.
Jessica, du verantwortest bei TKMS den Bereich People Acquisition & Experience. Wie bist du selbst zu deinem Arbeitgeber gekommen – und was hat dich an der maritimen Verteidigungsindustrie gereizt?
Nach guten 15 Jahren in der Luftfahrtindustrie war es für mich an der Zeit, die Branche zu wechseln. Die Verteidigungsindustrie hat mich sofort überzeugt: Sie wächst rasant und bietet enormen Gestaltungsspielraum. TKMS als maritimes Powerhouse – das passt gut zu meinem eigenen Anspruch, immer mit vollem Impact nach vorne zu gehen. Unser Claim „Finde deinen Job mit tieferer Bedeutung“ hat für mich zusätzlich gut aufgegriffen, was mich besonders bewegt: Ich kann mit meiner Arbeit einen klaren Beitrag zur Sicherheit unserer Gesellschaft leisten.
„Was die Branche aus meiner Sicht attraktiv macht, ist die Verbindung aus gesellschaftlicher Relevanz und technologischer Tiefe“
Ich nehme an, du sprichst auch mit vielen Bewerber:innen. Woran erkennst du, wer fachlich und menschlich zum Unternehmen passt – und welche Skills sind euch bei MINT- Absolvent:innen besonders wichtig?
In meiner Rolle als Head of People Acquisition & Experience bekomme ich durch den Austausch und die Gespräche mit meinem Recruiting- und Sourcing-Team, den Kandidatinnen und Kandidaten und den Fachbereichen viele Eindrücke. Neben den üblichen fachlichen und persönlichen Anforderungen an Talente, die sich alle Unternehmen wünschen, achten wir vor allem auf eine entsprechende Haltung. Es ist wichtig, authentisch hinter der Branche und unseren Produkten zu stehen. Unser Purpose ist es, durch technische Ingenieurs-Exzellenz die Sicherheit im EU- und NATO-Verbund zu stärken. Neue Mitarbeitende sollten diesen Auftrag nach bestem Wissen und Gewissen aktiv mittragen. Kurz gesagt: Wer Freude daran hat, in einer Branche zu arbeiten, die unsere Gesellschaft schützt, und bereit ist, dieses Ziel mit technischem Können, Lernbereitschaft und starkem Team-Spirit zu verfolgen, passt gut zu TKMS.
TKMS entwickelt unter anderem U-Boote, Fregatten, Marineelektronik sowie autonome Unterwasserfahrzeuge und baut aktuell das Forschungsschiff Neue Polarstern in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut. Welche technischen Tätigkeitsfelder erwarten MINT-Absolvent:innen – und welche Bereiche wachsen aktuell am stärksten?
Mit derzeit rund 300 offenen Stellen bieten wir MINT-Absolvierenden ein sehr breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten: von Konstruktion und Systems Engineering über Elektro- und Automatisierungstechnik bis hin zu Softwareentwicklung, IT, Sensorik und autonomen Systemen. Die Bereiche sind oft interdisziplinär vernetzt – gerade an den Schnittstellen suchen wir Menschen, die hier ihre Stärken einbringen, zum Beispiel auch in der Leitung von Großprojekten. Auch eine Promotion ist bei TKMS möglich. Wer sich intensiv mit Forschung und Entwicklung beschäftigen möchte, kann intern an praxisnahen Zukunftsthemen arbeiten.

Die Verteidigungsindustrie ist bei Berufseinsteiger:innen nicht immer die naheliegendste Wahl. Welche Vorurteile gegenüber der Branche möchtest du ausräumen – und was macht die Arbeit in diesem Feld aus deiner Sicht attraktiv?
Eine Frage, die uns immer wieder begegnet, ist, ob man bereits einen militärischen Hintergrund haben muss, um bei uns zu arbeiten – zum Beispiel durch einen früheren Wehrdienst. Die klare Antwort lautet: Nein. Entscheidend sind vielmehr das Interesse an unseren Themen und die Bereitschaft, sich in ein komplexes und spannendes Umfeld einzuarbeiten.
Was die Branche aus meiner Sicht besonders attraktiv macht, ist die Verbindung aus gesellschaftlicher Relevanz und technologischer Tiefe. Wir arbeiten an hochkomplexen Systemen, bei denen unterschiedlichste Disziplinen zusammenkommen und Innovation eine große Rolle spielt. Gleichzeitig geht es um Technologien, die für Sicherheit und Schutz von Bedeutung sind. Damit geht ein besonderes Maß an Verantwortung einher. Für junge Talente bietet dieses Umfeld die Chance, früh Verantwortung zu übernehmen und an realen Projekten mitzuwirken. Man arbeitet mit unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, lernt sehr viel und sieht, welchen Beitrag die eigene Arbeit im Gesamtprojekt leistet. Gleichzeitig sind viele unserer Projekte langfristig angelegt und bieten damit eine stabile Perspektive sowie die Möglichkeit, sich über Jahre fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
„Man arbeitet mit unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, lernt sehr viel und sieht, welchen Beitrag die eigene Arbeit im Gesamtprojekt leistet“
Frauen sind in der Verteidigungsindustrie nach wie vor unterrepräsentiert. Was tut TKMS konkret, um mehr Frauen für technische Positionen und die Defense-Branche zu gewinnen – und was muss sich aus deiner Sicht noch ändern?
Unser Anspruch ist, dass sich bei TKMS talentierte Menschen unabhängig vom Geschlecht angesprochen und wohl fühlen. Gleichzeitig ist es kein Geheimnis, dass Frauen in technischen Branchen noch unterrepräsentiert sind. Uns ist es daher ein Anliegen, Frauen zu zeigen, dass technische Berufe und die Defense-Branche spannende Karrierewege bieten. Dafür setzen wir auf konkrete Maßnahmen: Dazu gehören unter anderem ein großes internes Frauen-Netzwerk, Mentoring-Angebote sowie Formate, die sich gezielt an Frauen in Führungspositionen richten, um den Anteil an Frauen in der Belegschaft weiter zu steigern. Besonders schön finde ich es, dass dieses Thema sowohl top-down durch unseren Vorstand als auch bottom-up durch unsere Community mitgetragen und gepusht wird und auch männliche Kollegen hier ihren Beitrag leisten. Zudem ermöglichen flexible Arbeitszeitmodelle – auch für Männer – die notwendige Flexibilität für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig arbeiten wir weiter daran, Hürden abzubauen, weibliche Vorbilder sichtbarer zu machen und Rahmenbedingungen zu optimieren, in denen sich alle Talente wohlfühlen und sich langfristig entwickeln können.
Zum Abschluss: Was sollten Studierende und Absolvent:innen unbedingt über einen Einstieg bei TKMS wissen – worauf können sie sich freuen?
Ein Einstieg bei TKMS bedeutet ein breites technisches Umfeld mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und eine schnelle Einarbeitung in echte Projekte. Und das Besondere: Das, was du hier gestaltest, bleibt nicht auf dem Papier. Deine Arbeit wird Teil eines realen Systems und trägt dazu bei, Menschen zu schützen und Sicherheit zu gewährleisten. Die Verbindung aus sichtbarem Ergebnis und gesellschaftlicher Bedeutung findet man nicht überall. Und das mit attraktiven Rahmenbedingungen: TKMS agiert global und wird weiter wachsen. Eine attraktive tarifliche IG-Metall- Vergütung, 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten und weitere Benefits wie Firmenfitness sprechen ganz klar für uns. Wer also Lust hat, an anspruchsvollen Technologien zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft von TKMS mitzugestalten, findet bei uns viele Möglichkeiten für den Einstieg. Wir freuen uns auf alle, die diesen Weg mit uns gehen möchten.
TKMS nennt drei Gründe, warum sich der Einstieg lohnt
- Starke Rahmenbedingungen: Eine attraktive tarifliche Vergütung, 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten und weitere Benefits wie Firmenfitness.
- Perspektiven für die Zukunft: Dank eines Rekordauftragsvolumens, und tiefgehender Expertise steht TKMS heute für langfristige und vielfältige Perspektiven, die sich in sicheren Arbeitsplätzen, Wachstumsaussichten und spannenden Entwicklungsmöglichkeiten ausdrücken.
- Unsere Bereiche sind interdisziplinär vernetzt: gerade an den Schnittstellen kannst du viel bewegen.

Über das Unternehmen
TKMS ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Marineindustrie mit über 9.700 Mitarbeitenden auf drei Werften in Kiel, Wismar und Itajaí (Brasilien) sowie an Standorten weltweit. Das Unternehmen ist als Systemlieferant für U-Boote und Überwasserschiffe der Marine sowie für maritime Elektronik und Sicherheitstechnik tätig. Über 3.700 Mitarbeitende arbeiten in Kiel, dem damit größten Werftstandort Deutschlands.
Forschung und Praxis: TKMS betreibt ein eigenes internes Forschungsinstitut, das eng mit den Fachbereichen zusammenarbeitet. Schon während des Studiums können Student:innen so spannende Einblicke sammeln. Auch Abschlussarbeiten sind möglich. Deine Thesis bei TKMS verbindet wissenschaftliche Tiefe mit technischer Relevanz. Wer nach dem Abschluss tiefer in die Forschung einsteigen möchte, kann auch promovieren.
Der Einstieg: Während des Studiums können Student:innen das Unternehmen durch eine Werkstudierendentätigkeit, ein Praktikum oder eine Abschlussarbeit kennen- lernen. Nach dem Studium können Absovent:innen direkt bei TKMS einsteigen. TKMS bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Fachbereichen und Jobfamilien. Besonders gefragt sind Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Schiffbau, aber auch Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Physik.
Wenn Du noch mehr Einblicke und Infos zum Arbeitgeber TKMS haben möchtest, dann lese hier weiter.