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    Home » Deutscher Mobilitätspreis – Interview mit einem Gewinner

    Deutscher Mobilitätspreis – Interview mit einem Gewinner

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    By Bettina Riedel on 25. August 2022 NaWi, Physik

    Der Deutsche Mobilitätspreis (DMP) zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen im Bereich Digitales und Mobilität in Deutschland. Einer, der den Preis bereits einmal gewonnen hat, ist Florian Hoedt. Wir sprachen mit ihm über diese Erfahrung und auch darüber, was aus seiner Idee geworden ist. 

    Herr Hoedt, 2016 gewannen Sie den Deutschen Mobilitätspreis in der Kategorie Open Innovation. Ihre Idee kombinierte Güterverkehr mit der Versorgung des ländlichen Raumes, der weiterhin oft vernachlässigt wird. Sie selbst haben sich eher aus Trotz beim Mobilitätspreis beworben. Wie kam es dazu?
    2016 habe ich an der TH-OWL in einem Forschungsschwerpunkt zum Thema Mobilität gearbeitet (nextPlace). Ich selber habe in Höxter gewohnt, also tief in einem der ländlichen Räume und war lange Pendelstrecken zu meinem Hauptarbeitgeber in Detmold gewohnt. Während des Pendelns sah ich die vielen, nur mit einer Person besetzten PKWs, und dachte über die große latente, logistische Energie dieses Pendelstrom-Systems nach. Gemeinsam mit meinen Kollegen wurde daraus die Idee von AMiCUS entwickelt.

    Was bedeutete die Auszeichnung für Sie und Ihr Projekt AMiCUS?
    Im Rahmen der Forschungstätigkeiten sollten wir als Jungwissenschaftler:innen Projektideen dem Gremium der Professor:innen und Leitenden des Forschungsschwerpunktes vorstellen. Die AMiCUS-Idee wurde damals als nicht zielführend sowie qualitativ unzureichend bewertet und uns wurde aufgetragen, ein neues Projekt zu entwickeln. Einer meiner Kollegen hat mich damals auf die Open-Innovation Phase des Mobilitätspreises aufmerksam gemacht und ich habe mich rein aus Trotz dort beworben. Gleich, nachdem die Projektidee den ersten Platz gewonnen hatte, hat mein Vorgesetzter in einer E-Mail ‚Chapeau Florian‘ geschrieben. Ein schönes Gefühl!

    AMiCUS existiert nicht mehr. Was ging schief?
    Projekte und Ideen sind eng mit den sie tragenden Personen verknüpft. Im Falle von AMiCUS konnte zwar eine zeitlich befristete Förderung vom BMVi eingeworben werden, aber ich als junger Vater wollte aus dem Zeitvertragssystem der Wissenschaft entfliehen. Von Seiten der TH OWL wurde leider keine unbefristete Stelle ermöglicht und so bin ich zum Thünen-Institut (Ressortforschungseinrichtung des BMEL) gewechselt. Ohne den treibenden Ideengeber und die technische Expertise sowie aufgrund fehlender Personalkapazitäten ist das Projekt nicht vollständig umgesetzt worden.

    Florian Hoedt gewann 2016 in der Kategorie „Open Innovation“

    Welche Lehren haben Sie für sich selbst aus dieser Zeit mitgenommen?
    Das es sich lohnt, den eigenen Vorgesetzten (friedvoll!) zu wiedersprechen und dass auch Professor:innen sich täuschen können. Darüber hinaus entwickle und betreue ich in meiner neuen Position im Thünen-Institut viele Projekte. Am eigenen Beispiel gesehen zu haben, dass Projekte nicht einfach alleine ‚weiterlaufen‘ können, sondern der Antreiber beim ‚laufen lernen‘ helfen muss, ist eine wichtige Erfahrung.

    Der Sharing-Gedanke hat sich unglaublich intensiviert über die letzten Jahre. Sehen Sie noch eine Chance für AMiCUS?
    Ich denke, es ist sinnvoller den Individualverkehr insgesamt neu zu denken, anstelle die derzeit vorliegende latente Energie des Systems zu nutzen. Daher sehe ich keine Chance für AMiCUS. 

    Wie weit muss eine Idee fortgeschritten sein, um eine echte Chance zu haben?
    Ich kenne die Änderungen der Wettbewerbsbedingungen nicht und finde derzeit in den Unterlagen auch keine klare Definition von ‚fortgeschrittene Idee‘. Dennoch sehe ich heutzutage umfangreichere Möglichkeiten, digitale Konzepte über Hackathons und Ähnliches zu pilotieren. Dies führt mit Sicherheit auch zu einer größeren Konkurrenz zwischen den Einreichungen, was ihre Umsetzungsreife anbelangt. Heute würde AMiCUS zumindest als prototypische Web-Anwendung, gegebenenfalls mit Unterstützung der örtlichen Dorfvereine und LEADER Projekte an den Start gehen müssen. Diesen Schritt konnten wir damals im Nachgang für die Projektförderung des BMVi nachreichen.


    Liebe:r Leser:in, hättest du just eine Idee für den Deutschen Mobilitätspreis? Der DMP rückt Projekte und Menschen mit bahnbrechenden, mitreißenden, gewagten oder unkonventionellen Ideen rund um die Mobilität der Zukunft in den Mittelpunkt. Ob Expertinnen und Experten aus der Digital- und Mobilitätsbranche oder engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Einblicken in die Herausforderungen des Alltags – alle sind eingeladen, sich am DMP zu beteiligen. Mit einer verlängerten Frist bis zum 31. August 2022 wurden Projekte und Ideen in den Kategorien Good Practice, Erfahrungstransfer, Veränderung, Daten und Innovationen, Science Fiction, Art und Menschen angenommen. Hier geht’s zum Preis!

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