Consulting für nachhaltige Projekte

Wasserstoff gewinnt – als Teil einer nachhaltigen Zukunft – immer mehr an Bedeutung. Im Bereich Elektrolyseanlagenbau übernimmt thyssenkrupp eine wichtige Rolle innerhalb dieser Prozesse und damit auch die thyssenkrupp Management Consulting (TKMC). Christian Janz berichtet von seiner Arbeit als Consultant bei TKMC, nachhaltigen Projekten und über den Berufseinstieg als Hochschulabsolvent:in. 

Herr Janz, Sie sind Stand 2021 seit gut 1,5 Jahren bei TKMC. Wie erleben Sie Ihre Arbeit heute im Vergleich zu Ihrem Einstieg?
Da man selbst als Neueinsteiger bei TKMC von den ersten Wochen an im täglichen Projektgeschäft eingebunden ist, hat sich von der Art der Arbeit relativ wenig verändert. Ein großer Unterschied ist natürlich, dass man mittlerweile schon an mehreren Projekten mitgearbeitet und so ein sehr gutes Verständnis für die verschiedenen Geschäftsbereiche sowie auch für das Gesamtunternehmen thyssenkrupp bekommen hat. Das stets offene und regelmäßige Feedback sowie die gute Trainingslandschaft bei TKMC haben mir zudem dabei geholfen, für viele Situationen im Projektalltag gut gewappnet zu sein.

Was hat sich wegen C19 nachhaltig an Ihrer Arbeitsweise verändert und worauf dürfen sich angehende Einsteiger:innen freuen?
Aktuell arbeiten wir noch im Home-Office. Ich schätze aber, dass wir bis zum Ende des Sommers ins Büro zurückkehren – jedenfalls teilweise – und wieder Projekte vor Ort beim Kunden durchführen werden. Die Pandemie hat sicherlich einen Impuls für die Digitalisierung und „New ways of working“ gegeben und gezeigt, dass Projekte auch erfolgreich aus dem Home-Office umgesetzt werden können. Ich denke, dass wir in Zukunft flexibler arbeiten werden und zum Beispiel die Möglichkeit, aus dem Home-Office zu arbeiten, regelmäßig nutzen können.

Trotz Corona haben wir Wege gefunden, als Projekt- oder Gesamtteam tolle Events auf die Beine zu stellen und so unsere Team-Kultur auch virtuell aufrechtzuerhalten. Sei es durch virtuelle Lunch-Dates oder Kochabende, einem Pub- oder Geo-Quiz sowie beispielsweise E-Soccer-Events – Neueinsteiger:innen können sich auf viele Teamevents freuen und auch trotz momentaner remote work gestalten wir die Einarbeitung neuer Kolleg:innen bestmöglich.

Montage eines Wasserelektrolyse-Moduls zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Bild: Frank Krueger-Boesing STUDIO9, Quelle: thyssenkrupp Uhde Chlorine Engineers

Nachhaltige Projekte bei TKMC: Wasserstoff

Aktuell spielt die Erreichung der Klimaziele mit CO2-neutralen Lösungen eine große Rolle in der Wirtschaft. Insbesondere klimaneutraler Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaneutralität. thyssenkrupp hat mit dem Elektrolyseanlagenbau einen wichtigen Baustein in der Wasserstoffkette im Portfolio. Gibt es hierzu derzeit relevante Projekte und falls ja, welche Rolle spielen die TKMC-Inhouse Consultants bei der Projektplanung/-umsetzung?
Vollkommen richtig, Klimaneutralität ist in aller Munde. Um dies zu erreichen, unterstützen wir derzeit den Elektrolyseanlagenbau bei der neuen strategischen Ausrichtung und Positionierung auf dem globalen Wasserstoffmarkt. Als Projektteam helfen wir hierbei dem Unternehmen in verschiedenen Workstreams, alle relevanten Arbeitsschritte und Themenfelder bestmöglich umzusetzen. In der Ausarbeitung der zukünftigen globalen Aufstellung und Positionierung entlang der Value Chain sind wir nicht nur mit den Mitarbeitenden der jeweiligen Regionen, sondern auch mit unterschiedlichen Funktionen im Austausch.


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Wie interdisziplinär ist die Arbeit bei TKMC?
Grundsätzlich sind bei TKMC Kolleg:innen mit verschiedensten Studienhintergründen und Arbeitserfahrungen vertreten. Ein großer Anteil hat BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Es sind aber auch viele andere Fachbereiche vertreten wie z.B. Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, Politik und Wirtschaft oder auch Jura. Unsere Projektteams sind demnach auch teilweise recht bunt gemischt, was das Arbeiten umso spannender macht.

Auch beim Kunden ist man regelmäßig mit unterschiedlichen Funktionen und Expert:innen verschiedener Fachbereiche im Austausch und kann so ständig dazulernen und davon profitieren. Bei thyssenkrupp ist man auf den Projekten natürlich häufig mit Ingenieur:innen der verschiedenen Geschäftsbereiche und Business Units im Kontakt. Bei mir waren das in meinen letzten Projekten vor allem Ingenieur:innen aus dem Anlagenbau. Da es das Ziel von TKMC ist, jede:n Berater:in als Generalist:in aber auch als Spezialist:in für thyssenkrupp auszubilden und wir mit thyssenkrupp einen sehr diversen Mutterkonzern haben, bekommt man als Berater:in die Chance, alle Unternehmensbereiche und alle Facetten der Strategieberatung kennenzulernen.

 

Junior Consultants bei TKMC

Wie steigen Hochschulabsolvent:innen ein und welche sind deren nächste Schritte auf der Karriereleiter?
Bei Hochschulabsolvent:innen unterscheiden wir zwischen Bachelor- und Masterabsolvent:innen – unsere Junior Consultant Position ist interessant für alle Bachelorabsolvent:innen, die erst einmal genug vom Studentenleben haben und vor ihrem Master Praxisluft in einer Beratung schnuppern wollen. Das heißt nach dem Bachelor steigen diese bei uns als Junior Consultant ein, unterstützen für circa 24 Monate das TKMC-Team und gehen dann für ihren Master wieder zurück an die Uni. Hierbei werden sie von uns finanziell unterstützt. Und nach einem erfolgreich abgeschlossenen Master freuen wir uns, die Kolleg:innen wieder zurück bei uns im Team als Consultant zu begrüßen.

Apropos Consultant: Die Consultant-Stelle ist der klassische Einstieg bei uns, wofür ein Master-Abschluss, MBA oder eine Promotion Voraussetzung ist. Im Gegensatz zum Junior Consultant, wo wir einen Assessment-Tag veranstalten, besteht der Recruiting-Prozess bei unseren Positionen ab dem Consultant aus einem zweistufigen Prozess. Bei allen Leveln, auch für ein Praktikum, wird jedoch der personal und company fit unter die Lupe genommen, ebenso wie Case Studies bearbeitet werden müssen.

Nach dem Consultant folgen die meist typischen Berater-Karrierelevel vom Senior Consultant und (Junior) Project Manager bis hin zum Principal und Managing Director.


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